Posted by Stefan Rapp | Filed under Allgemeines
Kürzlich habe ich wohl zum dritten oder vierten mal „Sieben“ , den Filmklassiker mit Brad Pitt und Morgan Freeman auf der Jagd nach einem religiös-fanatischen Serienmörder, gesehen. Nun, ich bin zwar bei Leibe kein extrem religiöser Mensch, aber der Film hat mich dazu motiviert, über die „Todsünden“ im Poker zu sinnieren. Haben die klassischen sieben schlechten Eigenschaften wie Hochmut oder Habgier auch für das Pokerspiel Relevanz? Ich sage sie haben mehr Einfluss als wir vermuten würden!
Poker ist eben nicht nur Mathematik. Die Weise, wie wir pokern, hängt stark mit unseren Charaktereigenschaften zusammen. Unser Charakter entscheidet über Spielstil, wie wir uns in kniffligen Situationen verhalten, oder mit Niederlagen umgehen. So haben auch unsere schlechten Züge natürlich Einfluss auf unsere Pokerperformance.
Keine Sorge! Ich möchte hier nicht den Moralapostel spielen (sonst müsste ich mich wohl erst mal bei der Nase nehmen), und euch sagen wie ihr euch zu verhalten habt. Ich will nur aufzeigen, dass es auch neben dem technischen Verständnis des Spiels Fallstricke gibt, die aus potentiell guten Pokerspielern hoffnungslose Verlierer machen können.
In einem der nächsten Blogs werde ich über den Hochmut schreiben. So mancher, oft zu Beginn sehr erfolgreicher Spieler, hält sich schnell für den kommenden Weltmeister, findet sich schneller am Boden der Realität wieder als ihm lieb ist …
Euer Stefan
Popularity: 15% [?]
Letzte Einträge
- Ich wäre jetzt mal da!
- Schlechter Lauf! Was tun?
- Ansturm auch beim 1000€ Event in Seefeld
- Gut erholt,….
- WSOP Finaltisch im November
Leave a Reply
