Erich Kollmann Erich Kollmann

Es gibt viele gute Gründe warum ich Pot-Limit Omaha so sehr schätze.

Einer davon ist die Tatsache, dass der Gegner ständig die Stärke seiner Hand überschätzt und ihm das teuer zum stehen bekommt. Ich rede dabei nicht nur von Situationen wo man selbst Top Set und die Nuts hat während der Gegner mit Bottom Two Pair am Flop allin geht weil er glaubt unschlagbar zu sein.

Das kommt natürlich vor, aber nicht jeder spielt derart aggressiv. Die, die weniger aggressiv spielen lassen sich aber ganz anders ausnehmen. Denn die meisten denken zu optimistisch. Klar, in Omaha kann man viele und starke Draws haben, aber nur die wenigsten machen sich die Mühe diese abzuwerten. Schön und gut wenn man einen Wrap Straightdraw und damit viele Outs hat. Aber was ist wenn der Gegner mit Top Set und Flushdraw gegenüber sitzt? Oder beide Spieler floppen die Nutstraight.

Sogut wie immer wandert das ganze Geld in den Pot, auch wenn der Gegner offenbar keinen zusätzlichen Flushdraw oder Full House Chancen hat. Er denkt sich er hat die Nuts und kann damit auch ein Allin rechtfertigen. Tja und genau das sind die wirklich profitablen Situationen. Beide haben die Nutstraight und man selbst hat noch einen Nutflushdraw oder ein Set und kann ein Full House vervollständigen.

Das sind dann die sogenannten Freerolls, denn man kann eigentlich nur gewinnen, schlimmstenfalls den Pot teilen kann.  

Soviel zur Omaha Strategie,
Euer Coolman

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One Response to “Freerolling Baby”

  1. TomUV Says:
    August 20th, 2010 at 5:21 am

    Ich als Amateur spiele manchmal das PL Omaha Freeroll auf FT , und du hast recht. Die Spieler gehen mit Hände all in die man einfach nicht versteht.

    “Ist es wirklich das “gratis mitspielen” das dazu verleitet mehr zu riskieren, weil man nichts investiert hat? Obwohl, für ein paar Dollar sich 7 Stunden hinzusetzten ist manchmal etwas anstregend, aber interessant wie man mit etwas Geduld und ein wenig “Hirnschmalz” doch immer wieder in die Geldränge kommt…..

    lg
    TomUV

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