Stefan Rapp Stefan Rapp

Ob Horoskop, Zahlenmystik oder Glücksbringer – 99,7% (vorsichtiger Schätzwert) der Poker-Spieler sind abergläubisch…

Auch ich kann mich nicht ganz von diesem Hokuspokus befreien. Auch wenn mir rational einleuchtet, dass grundsätzlich kein Zusammenhang welcher Art auch immer zwischen meinem “Glückshemd“ und dem Ausgang der heutigen Pokersession besteht, habe auch ich gewisse Rituale, die mich glauben lassen das „Schicksal“ zu beeinflussen.

So muss nicht selten in einer schlechten Phase mein Bruder den Raum verlassen, weil er das „Pech“ anzieht. Andererseits darf keinesfalls etwas verändert werden, dass in einer guten Phase den „Lauf“ beenden könnte …

Doch warum in aller Welt sind gerade wir Spieler so anfällig für Aberglauben? Ich denke, der Mensch versucht von Natur aus für jedes Ereignis kausale Zusammenhänge herzustellen. Das Prinzip Ursache-Wirkung ist seit frühster Kindheit tief in uns verankert. Daher fällt es uns so schwer zu begreifen, dass etwas so schreckliches wie ein „1-Outer“ völlig grundlos – weil zufällig passiert. Dann ist der Schuldige auch schnell gefunden: Ganz klar – bei diesem Dealer kann ich keinen Pot gewinnen!

Zum Schluss noch etwas zum Schmunzeln. Auf die Frage ob ich an Horoskope glaube, antworte ich manchmal:

 "NEIN, natürlich nicht. Ihr wisst doch eh, wie kritisch wir Skorpione sind!“

Euer Stefan

www.unipoker.at

 

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