Autor: Sascha Biorac | Gespeichert unter Allgemeines
im Casino Wiesbaden.
Wie im letzten Blog geschrieben bin ich die Tage mal ins Casino in Wiesbaden gefahren. Generell gehe ich dort mit Gewinn nach Hause doch diesmal war es garantiert. Ein gutes Gefühl.
Nein, das ist kein Anflug von Arroganz, sondern ganz einfach zu erklären. Ich hatte mich mit jemand verabredet, von dem ich noch Geld bekam und wir hatten uns im Casino verabredet. Insofern ein sicheres Plus!
Da ich aber sowieso von allen Ecken und Enden höre, dass es in Wiesbaden so toll sei und wie super das Spiel an Montagen dort ist, wollte ich mir mal selber ein Bild von der Situation machen. Kann ja nicht sein, dass in meiner Heimatstadt so etwas passiert und ich mir das nicht einmal anschaue.
Also entschloss ich mich nach langer Zeit mal wieder ins Casino zu gehen.
Wenig Überraschungen gab es dort. Ich habe viele bekannte Gesichter gesehen und eine ganze Weile erst einmal nur geredet und alte Bekannte begrüßt. Ich war echt sehr lange nicht mehr dort.
Dennoch gab es ein paar Veränderungen, zumindest vom Aufbau. Sie haben dort einiges umgebaut und ich kannte mich anfangs erst gar nicht mehr aus. Poker war komplett verschwunden – aber nur auf den ersten Blick. Dort, wo früher die Pokertische standen ist jetzt ein Raucherbereich und nur noch Roulettetische und Blackjack gibt es dort auch.
Ich musste mich also erst einmal durchfragen, wo man denn zum Pokern kommt – ein wirklich seltsames Gefühl in einem meiner ehemaligen Stammcasinos! Nach einem kleinen Wandertag durch das Casino bin ich dann aber endlich am Ziel angekommen. Die Tische standen in einem ganz anderen Bereich und immer noch kein Ort in Sicht, bei dem man sich für das Spiel anmelden konnte.
Ein Turnier war kurz vor Beginn als ich dort eintraf. Ein 100er Rebuy halb Omaha halb Hold’em. Die beiden Pokerarten werden dabei immer abwechselnd gespielt. Nicht abwechselnd Hand für Hand, aber immer pro Runde, also wenn der Dealerbutton einmal um den ganzen Tisch gewandert ist, wird die Pokerart gewechselt. Ähnlich wie bei manchen HORSE Turnieren, bei denen die einzelnen Disziplinen nicht mehr 30 oder 60 Minuten laufen, sondern pro Runde durchgewechselt wird.
40 Spieler haben sich für das Turnier eingeschrieben. Ich hatte aber darauf keine Lust und so schrieb ich mich für die Cashgames ein.
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