Posted by Hans Martin Vogl | Filed under Allgemeines
bzw ein “Fehler” ist nur dann ein Fehler, wenn man nichts daraus gelernt hat. So heißt es ja im Volksmund und an diesen Weisheiten ist auch immer wieder etwas dran.
Dies sieht man auch an den beiden Beispielen, die ich letztens im Ausland gespielt habe.
Wie der aufmerksame Leser schon an der Überschrift mit den Anführungszeichen erkennen kann, handelt es sich bei der Hand um keinen “richtigen” Fehler im ersten Moment..aber seht selbst:
http://www.pokerhand.org/?4335799
Nichts besonderes…Set-UP KK vs AA. Aber was mich ein wenig bei der Hand geärgert hat ist, dass mein Gegner überaus tight gespielt hat…und mit überaus meine ich auch “über-überaus”. Somit war AA schon irgendwie zu erwarten, aber ich brachte den Laydown nicht übers Herz…naja, ein großer Fehler ist es wie gesagt nicht, wäre halt schön gewesen fürs Ego, wenn man dem entkommen wäre. (wobei man dann die Karten des Gegners nicht gesehen hätte und sich jetzt wahrscheinlich mehr fragen würde, ob er nicht evtl AK, QQ oder gar auch KK hatte).
Aber exakt 11 Minuten und 57 Sekunden später kams dann an einem anderen Tisch zu folgender Konstellation gegen den gleichen Spieler:
http://www.pokerhand.org/?4335828
Durch die vorherige Action fiel in diesem Fall der Fold von KK relativ leicht und es war natürlich ein schönes Gefühl, den richtigen Read gehabt und in die Tat umgesetzt zu haben und für Peanuts aus der Hand gekommen zu sein.
Jedenfalls habe ich den Gegner in Zukunft im Auge und vielleicht habe ich ja mal das Glück, dass er KK hält und ich AA , er mich nicht aussuckt und ich die Hand gewinne…wenn es so kommt, werde ich es berichten
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