Erich Kollmann Erich Kollmann

Heutzutage gibt es ja schon über alles Pokerbücher und auch das Internet ist voll mit Strategietipps und dergleichen.

Es kann damit eigentlich jeder sein Spiel verbessern.
Doch es muss nicht immer alles für jeden richtig sein. So kann der Stil eines Autors überhaupt nicht zum Leser passen! Wenn das der Fall ist probiert der Leser zwanghaft das umzusetzen was ihm der Autor beizubringen versucht. Es ist zum Beispiel eine wahre Freude zu sehen wie Gus Hansen Fans sein Buch “Hand für Hand” gelesen haben und versuchen wie er zu spielen.

Das kann in 99 % der Fälle eigentlich nur in die Hose gehen.

Oder Spieler, deren große Stärke es ist furchtlos zu spielen und immer einen Gang höher schalten zu können, lesen Dan Harringtons Bücher und spielen darauf hin nur noch tight und ihre eigentliche Stärke geht verloren.

Das ist im Grunde ein Thema, das kein Pokerbuch anspricht, weil es damit die potentiellen Käufer reduzieren würde. Oder hat jemand von euch schon einmal auf der Rückseite des Pokerbuches gelesen für wen das Buch nicht geeignet ist und wem die Lektüre eher schaden als nützen würde? 

Also, nicht alles lernen und umsetzen was man so findet. 

Keep it easy,
Euer Coolman

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