Posted by Hans Martin Vogl | Filed under Allgemeines
so heißt es ja bekanntlich. Ob er sich als richtig herausstellt, wird man allerdings erst im weiteren Verlauf definitiv sagen können. Und so ist es auch bei den Onlinetells.
Bevor unser Gegner überhaupt mit dem Spiel beginnt und man sich von dem Gegenüber ein spieltechnisches Bild machen kann, hat man unter Umständen schon den ersten Hinweis erhalten: den Playername!
Oftmals lassen sich aus dem besagten Pokeralias Schlüße ziehen über die Aggression bzw Tightness eines Spielers.
So sind zum Beispiel Spieler, die sich mit ihrer Namensgebung an Pokergrößen wie Phil Ivey oder Gus Hansen orientieren oftmals das pure Gegenteil ihrer Vorbilder und gern gesehene Gäste an unseren Tischen.
Häufig sind auch Pokerausdrücke in den Namen enthalten, die auf den Spielstil hindeuten.
“hellraiser”, “icallurbluff” oder “AAKKQQ” lassen schon etwas erwarten über die Aggression, das Callverhalten oder die Auswahl an Starthänden.
Aber wie schon erwähnt kann der erste Eindruck auch täuschen, so wie im Leben abseits der Pokertische ebenfalls.
Findige Spieler können durch eine geschickte Namensgebung den einen oder anderen Gegenspieler auf den Holzweg schicken und so genau das Gegenteil heraufbeschwören.
Daher ist dies nur ein erstes Indiz, dem man Wert zurechnen soll, aber bei der Einschätzung sehr vorsichtig sein muss.
Ein kleiner Tipp noch zum Schluß: generell ist es ratsam einen unauffälligen und neutralen Pokernamen zu wählen, der nicht gleich ins Auge sticht. “xx12345xx” würde z. B. gut in Erinnerung bleiben und die Gegner können sich dann in zukünftigen Sessions unter Umständen wieder schneller an einen erinnern, unter anderem auch dann, wenn keine Playernotes gemacht wurden….und dies ist ein Vorteil für unsere Widersacher, den wir ja vermeiden wollen.
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