Soraya Homam Soraya Homam

Genauso wie bei allen anderen Tätigkeiten sollte man auch beim Pokern nicht nur möglichst genau wissen, wo man momentan steht, sondern auch, wo man in absehbarer Zukunft stehen möchte.

Fest steht, dass so lange es das Pokern gibt, es auch Menschen aus den unterschiedlichsten Schichten der Gesellschaft gibt, die pokern. Warum und wie wir spielen ist quasi ein Spiegelbild unserer hiesigen Gesellschaft.

Es wird immer wieder Menschen geben, die aus den unterschiedlichsten Gründen mehr Geld haben und auch entsprechend pokern. Das heißt, Gewinnen oder Verlieren spielt für sie eine untergeordnete Rolle. Sie spielen quasi, ohne zu zittern.

Abgesehen von der neuen Debatte der „Unterschicht“ in Europa gibt es eine Vielzahl der oberen -und unteren Mittelschicht, die auch leidenschaftlich und dynamisch pokert und dementsprechend vorsichtiger ist.

Berechtigterweise zittern sie innerlich, wenn sie Verluste erleiden. Daher bin ich der Meinung, dass alle Spielerinnen und Spieler, die den Pokerboom in ganz Europa zum größten Teil verursacht haben, zu der zweiten Kategorie der jeweiligen Gesellschaften gehörten oder gehören.

Das Schöne daran ist, dass auch hier, wie all die anderen gesellschaftlichen -und politischen Bewegungen, die PokerspielerInnen ständig dabei sind, durch ihr Bestreben nach mehr Wissen und echtes Engagement ihre jeweilige Schicht voranzutreiben, um aufzusteigen und ihr zum Durchbruch zu verhelfen.

In diesem Sinne ist es sekundär, wie schwer unser Portmonnaie ist. Es scheint mir logisch und realistisch, dass das Wichtigste ist, was wir aus unseren Möglichkeiten machen und wie wir sie einsetzen, um dort hin zu kommen, wo wir stehen wollen.

Nur so sind auf diesem Wege viele erfolgreiche SpielerInnen auf der ganzen Welt geboren worden.

Zum Glück ist dieser Weg für uns alle greifbar.

Ihre Soraya Homam

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2 Responses to “Der Weg ist geebnet”

  1. Dominic Says:
    January 31st, 2010 at 12:57 pm

    Äußerst interessante Analyse. Aber der Zusammenhang zwischen Gesellschaftsschichten und dem Pokerspiel erschließt sich mir noch nicht 100 %.

  2. steve Says:
    February 4th, 2010 at 1:09 pm

    Mir wurde auch nicht alles in die Wiege gelegt. Ich musste mir vieles selber erarbeiten, um ein besseres Leben führen zu können.
    So verstehe ich Deine Message.

    Ich habe auf dem 2. Bildungsweg mein Abschluss gemacht und dann studiert. Meine Eltern sind noch klassiche Arbeiter, würde man heute sagen.
    Im Pokern bin ich noch ganz am Anfang, aber wie bisher, versuche ich mich ständig “fortzubilden!”.

    Bekennender Verehrer der fabelhaften Soraya Homam!

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