Sascha Biorac Sascha Biorac

Sicher habt ihr das auch schon einmal erlebt: Ihr habt 2 Hände in Folge verloren und fragt euch, wie lange das noch so weitergehen soll.

Ab wann ein Downswing – wenn es mit der Lust und Bankroll berab geht – anfängt, weiß man erst, wenn es einen nervt.

Und das tut’s bei mir schon eine ganze Weile.

Jetzt hilft es natürlich nichts, sich darauf zu konzentrieren. Das was man denkt wird leider oft auch wahr.

Damit ihr aber – falls euch das Downswing-Gefühl packt – einen Gradmesser habt, habe ich hier zwei Beispiel gesammelt, um euer Gefühl in Relation zu setzen:

1. Nachdem ich mit 82 den letzten großen Pot bei einem Turnier gewonnen hatte, konnte ich mich in den nächsten Turniertag retten.

Dort habe ich dann erst einmal eine Stunde verschlafen und dadurch ein Drittel meines Stacks verloren, der weggeblindet wurde.

Doch Schlaf wäre mir lieber gewesen, wenn ich meine Karten vorher sehen hätte können: In 4 Turierstunden habe ich 3 Bilder und 1 Ass bekommen! Schließlich bin ich mit der gefühlt besten Hand des Tages als Shortstack all-in gegangen – aber Q7 in Herz waren am Ende nicht die Nuts.

2. Klar, Turnier kann man schlecht laufen. Deshalb ab zum Cashgame.

Ich habe an einem Tag 4-5 Stunden PLO gespielt und dabei vermutlich einen Rekord aufgestellt, weil ich in dieser Zeit NIE mehr als ein Paar zusammen bekommen habe. Und das ist im Omaha echt eine Kunst.

Also, wenn ihr glaubt, das eine Negativ-Serie zu Ende gehen müsste – irgendwie geht immer noch was. Kopf hoch.

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