Hans Martin Vogl Hans Martin Vogl

fehlt noch den verbliebenen 9 Spielern des WSOP Main Events zum Titel, aber der hat es in sich.

Jeder von ihnen hat schon 6.485 Gegner überlebt, aber die letzten acht Gegner hinter sich zu lassen wird alles andere als einfach werden.

Die Vorzeichen stehen natürlich am besten für den Chipleader Darvin Moon, der mit dicken 58.930.000 Chips ins Finale gehen wird und damit alleine mehr Chips hat als James Akenhead ( 6,8 Mio) , Antoine Saout ( 9,5 Mio) , Phil Ivey ( 9,7 Mio) Kevin Schaffel ( 12,4 Mio) und Joseph Cada ( 13,2 Mio) zusammen.

Ein wenig näher auf Tuchfühlung sind der bekannte Pro Jeff Shulman (19,6 Mio) , der nach 2000 seinen zweiten Final Table beim WSOP Main Event erreicht hat, Steven Begleiter ( 29,9Mio) und Eric Buchman (34,8 Mio) , wobei doch beeindruckende 25 Mio Chips zwischen Platz 1 und 2 liegen.

Aber das ist ja gerade das Schöne am Pokern, dass es sich hierbei um eine Momentaufnahme handelt, die jetzt 4 Monate Bestand hat.

Aber sobald das Kommando “Shuffle up and deal” im November ertönt, werden im wahrsten Sinne des Wortes die Karten neu gemischt und man wird sehen, ob Darvin Moon einen Start-Ziel-Sieg landen kann.

Die Bürde des Favoriten wird jetzt vier lange Monate auf ihm lasten, der Medienrummel groß sein und es wird sicherlich kein einziger Tag vegehen, an dem er nicht an den Final Table im November denken wird und die möglichen Millionen Dollar Preisgeld durch seinen Kopf schwirren werden.

Die Anspannung wird greifbar, die Nervosität nimmt von Tag zu Tag zu, die Leichtigkeit des Seins geht verloren und man beginnt zu denken, was da noch alles kommen wird…

Aber vielleicht bleibt er auch ganz cool, geht ganz entspannt die Sache an und zieht es durch…wir werden es sehen icon smile Ein kleiner Schritt..

Aber vielleicht kommt Darvin Moon ein ganz spezieller Herr am Tisch zu Gute, nämlich Phil Ivey.

Dadurch, dass Phil seine imposante WSOP 2009 mit dem Erreichen der November 9 -nach seinen bereits gewonnenen 2 Bracelets – noch krönen kann, wird er sicherlich noch mehr im Fokus stehen als Darvin Moon und einiges an Medieninteresse ( und Druck) von seinen Schultern nehmen.

Und Phil Ivey – trotz seines deutlichen Rückstands auf den Chiplead – wird sicherlich genau so oft als möglicher Sieger in Prognosen genannt werden wie Darvin Moon.

Zwar denke ich, wird der Medienrummel für Phil Ivey auch bisher ungeahnte Höhen erreichen, aber durch seine langen Jahre an der Spitze des Pokern wird er das sicherlich gut verkraften und gut mit dem öffentlichen Interesse und dem Druck umgehen können.

Irgendwie erinnert mich Phil Ivey eh immer an Tiger Woods, bei dem scheint die Anspannung auch abzuprallen wie Regentropfen. Und wenn Tiger Woods etliche Schläge hinten liegt, dann ist er auch noch immer DER Favorit bis es endgültig rein rechnerisch nicht mehr geht…

Apropos Druck:

den werden mit Sicherheit noch einige der Wettgegner von Phil Ivey’s Bracelet Propbets haben…sollte er auch noch Bracelet Nr. 3 bei der diesjährigen WSOP einfahren, dann wirds sicherlich für die ein oder anderen teuer werden… man darf gespannt sein, ob man davon auch noch etwas zu Ohren bekommen wird icon smile Ein kleiner Schritt..

Aber genug der Ausführungen, lassen wir uns mal überraschen, was der November so bringen wird…

Mich würde es natürlich freuen, wenn Phil Ivey es packen würde…verdient hätte er es sowieso, fürs Pokern wärs mit Sicherheit auch super und als Team Full Tilt Pro wünsche ich es ihm natürlich ohnehin icon smile Ein kleiner Schritt..

Aber eins hat Phil Ivey schon mal “sicher”:

durch seine bereits garantierten 1.263.602 $ für das Erreichen des Final Tables hat er Platz 1 der All-Time-Moneylist erreicht und Jamie Gold wurde vom Platz an der Sonne endlich abgelöst…ole ole icon smile Ein kleiner Schritt..

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