Posted by Sascha Biorac | Filed under Allgemeines
und schon wieder weg.
8 Wochen in Vegas lassen die Arbeit zu Hause sich stapeln. Deshalb hatte ich erstmal alle Hände voll zu tun den Schreibtisch frei zu bekommen.
Schon vor Las Vegas, bei der WPT in Barcelona, habe ich mit Markus Golser überlegt, wie man sich am besten von der WSOP erholen kann. Eine Finca in Spanien mieten, abschalten und absolute Ruhe haben – das wär richtig genial. Von niemandem etwas wissen oder hören wollen – nichts hören, nichts sehen – also das genau Gegenteil von Vegas.
Ich habe also zu Hause das nötigste erledigt und bin wieder in den Flieger – diesmal nicht transatlantik – sondern paar Stunden in den Süden, nach Spanien. Es wurde zwar keine Finca, dafür ein Top Hotel auf Mallorca: Das Castillo Hotel Son Vida liegt auf einem Berg und ist angenehm abgeschieden und ruhig, dafür zugleich sehr luxuriös und vornehm. Ich konnte es zu super Konditionen buchen. Das Hotel ist echt ein Traum mit schönem Ausblick vom Berg herunter aufs Meer, auf die Stadt Palma und die Kathedrale.
Ich wäre gerne nach Velden gefahren zur CAPT, habe auch öfter mit Rino, Markus und den anderen telefoniert, die mir immer erzählten, wie begeistert sie von Velden sind. Letztlich konnte und wollte ich mich nicht überwinden nach Österreich zu fliegen und ich denke, das war die absolut richtige Entscheidung für mich in dieser Situation.
Zum Glück ist jetzt eh erst einmal Pause, was die Pokerturniere angeht. Jetzt steht Regeneration auf dem Tagesplan, damit ich neue Saison – wenn man es so bezeichnen kann – wieder voll angehen kann. Natürlich werde ich weiterhin online spielen, viel sogar. Auch werde ich wieder live Cashgames spielen – ab und zu. Zumindest werde ich mir einen Blick gönnen und dann entscheiden, ob es mir gefällt.
Im September geht es weiter mit dem EPT Turnier in Barcelona, der WSOPE in London und die Million Euro Challenge in Mainz mit Full Tilt. Ich weiß noch gar nicht, ob ich die EPT vielleicht auslasse und habe auch noch keine Lust mir darüber Gedanken zu machen. Das kann ich nach meinem Urlaub oder kurz vor den Turnieren immer noch entscheiden. Es gibt mittlerweile so viele Mega-Events, die sich teilweise sogar überschneiden oder ganz kurz hintereinander sind, da kommt man gar nicht dazu, alle spielen. Und weniger ist mehr – auch bei Pokerturnieren.
Achja, was ich noch erwähnen sollte: ich war nicht allein in meinem Hotel auf der Insel. Guide Westerwelle saß beim Frühstück mit Begleitung am Nachbartisch. Und auchJörg Dahlmann und Jörg Pilawa waren dort – auf getrennten Zimmern.
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