Posted by Markus Golser | Filed under Allgemeines
Wie ich euch in meinem letzten Beitrag berichtet habe, habe ich an der EPT Kopenhagen teilgenommen. Ich muss sagen, dass mir mein Anfangstisch bei diesem Turnier sehr gut gefallen hat, da ich überhaupt keine mir bekannten Gesichter am Tisch hatte.
Das mag ja noch nicht so viel heißen, aber im Laufe des Turniers hat sich herausgestellt, dass tatsächlich keine Granaten-Spieler an meinem Tisch vertreten waren.
Mein Spielverlauf bei dieser EPT unterschied sich grundlegende zu dem meiner letzten paar EPTs an denen ich teilgenommen habe. Ich konnte meinen Stack konstant aufbauen und in den ersten beiden Levels wurde ich von den Karten richtig verwöhnt. Einmal hatte ich die Asse, zweimal die Könige und zweimal die Damen. Nur die Action blieb leider aus. Ich konnte nicht mehr als die Blinds kassieren und die sind bekanntlich in den ersten Levels nicht besonders ergiebig.
Nichtsdestotrotz hatte ich meinen Stack nach den ersten fünf Levels auf doppelten Average aufgebaut, hatte zwischenzeitlich wieder die Asse und konnte mir wieder nicht mehr als die Blinds holen. Wenig später wurde ich in einen großen Pot mit einem sehr aggressiven Spieler verwickelt. Ich raise Preflop mit einem Paar Buben, er reraist mich aus dem Big Blind, worauf ich All-in gehe. Er kann noch locker für seinen restlichen Stack passen, entscheidet sich aber dazu, mich mit K-Q off suit zu callen. Am Flop kommt sein König und damit war ich ziemlich short an Chips. In der vorletzten Hand des ersten Spieltages bin ich dann als short stack All-in gegangen mit A-8 in Karo, wurde von A-Q gecallt und die bessere Hand konnte sich durchsetzten.
Nun freue ich mich schon sehr auf die CAPT in Bregenz, wo ich ab heute anzutreffen bin. Wie immer werde ich euch auf dem Laufenden halten.
Bis dahin alles Gute
Euer Markus Golser/jumper17.com
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