Posted by Markus Golser | Filed under Allgemeines
Donnerstagabend fand in meiner Heimatstadt Salzburg die Eröffnung des Concord Card Casinos Salzburg statt.
Es handelt sich dabei um einen weiteren Standpunkt des bereits aus Wien und Linz beliebten und bewährten Card Casinos, das von Kennern der Einfachheit halber CCC genannt wird. Natürlich konnte ich mir diese Eröffnung nicht entgehen lassen.
Der Empfang im Cardroom war sehr nett, und mein erster Eindruck durchwegs positiv. Der Cardroom wirkt kompakt, die Raumaufteilung ist gut gewählt. Einziges Manko: es ist ein bisschen zu hell, mit Ausnahme des High Limit Sektors, der sich auf einer leichten Erhöhung befindet und von dunklen Wänden umgeben ist. Vor allem wenn man länger an einem Tisch sitzt, ist es so viel angenehmer zu spielen. Unglaublich groß war das Interesse der Medien an der Eröffnung, womit ich nicht gerechnet hätte. Der Pokerboom zieht eben immer weitere Kreise und das Interesse wächst ständig.
Um 20.00 Uhr begannen die Freeroll Sit&Gos für alle Gäste der Eröffnung. Das schöne daran war, dass sie einem guten Zweck dienten. Der Modus war wie folgt: die jeweiligen Tischsieger eines Sit&Gos mussten gegen die Full Tilt Pros Sigi Stockinger, Erich Kollmann und mich sowie Peter Zanoni, dem Besitzer des Concord Card Casinos im Heads-up antreten. Nach etwa drei Stunden waren diese vier Spieler ermittelt. Sollte ein Gast als Sieger aus dem Heads-up Match hervor gehen, würden 500 Euro an eine Stiftung für krebskranke Kinder gehen und 500 Euro an den Gast. Sollte der Pro gewinnen, gingen 1.000 Euro an die Stiftung.
Bereits im Vorfeld der Heads-up Runde hatte ich beschlossen, das Geld das der Krebshilfe durch meinen Matchverlust entgangen wäre, aus meiner eigenen Tasche zu spenden, was aber nicht notwendig war, da mein Gegner für mich eine relativ leichte Beute war. Er hatte gerade mal eineinhalb Jahre Spielerfahrung, spielte sehr defensiv und war leicht zu lesen. Natürlich kommt in diesem Fall noch dazu, dass der Spieler ziemlich großen Respekt vor mir als Spieler hatte. Übrigens konnten alle Pros inklusive Herrn Zanoni ihre Matches gewinnen, womit wieder einmal bewiesen wäre, dass Poker eben kein Glücksspiel ist. Um gegen jahrelange Poker-Erfahrung anzukommen, braucht es schon mehr als Fortuna an der Seite. Insgesamt gingen durch diese Aktion sowie eine Tombola über 6.000 Euro an die Krebshilfe-Stiftung. Ein wirklich gelungener Abend!
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