Posted by Hans Martin Vogl | Filed under Allgemeines
Gleich mal vorweg: das Turnier in Barcelona ist für mich unspektakulär heute zu Beginn des letzten Levels zu Ende gegangen.
Allerdings ging es im ersten Level gleich verrückt los: mir wurden in den ersten 60 Minuten insgesamt gleich 3 x QQ, einmal JJ, einmal TT, 2 x AK und einmal AQ gedealt…und jetzt das dicke ABER: ich stand nach dem ersten Level bei sage und schreibe nur 22.000 Chips und damit 2.000 mehr als zu Beginn.
Mit all den schönen Karten hab ich einfach nix verdient außer den Blinds bzw. oftmals nur den Big Blind.
Schon nach dem ersten Level habe ich zu Stefan Rapp gesagt, dass ich nur hoffe, dass ich nicht schon mein ganzen Pulver im ersten Level verschossen habe. Leider sollte sich meine Befürchtung bewahrheiten, denn in den darauf folgenden 7 Stunden war ich card dead par excellence.
So kams dann leider dazu, dass ich den ganzen Tag über ständig unter Druck stand, dies allerdings geduldig ausgesessen habe und jeden sich bietenden Spot genützt habe um zu klauen.
Dies ging wie gesagt fast den ganzen Tag über gut, nur im letzten Level wurde ich dann erstmals gecallt.
Die Hand war wie folgt:
bei Blinds von 400/800 hat ein Spieler in Middle Position gelimpt, ich hab aus dem SB für meine verbleibenden 8k Chips mit K9 gepusht und bekam dann leider zu meiner Überraschung einen Call vom Spielr im BB, der AQ hatte und schlußendlich mit A-high den Pott gewinnen und mich aus dem Turnier befördern konnte.
Nun gut, solche Tage gibt es und da kann man nichts machen.
Das Turnier war aber wie erwartet sehr gut zu spielen: mit der spielerfreundlichen Blindstruktur hatte man Zeit und konnte auch mal etwas versuchen, ohne dann gleich unter Druck zu sein, wenn es schief geht.
Die Stimmung und Atmosphäre hier im Casino zu Barcelona war auch durchweg sehr gut und es hat hier viel Spaß gemacht.
Einziger Nachteil war vielleicht, dass man den Tabletalk nicht mitverfolgen konnte, weil an sich nur spanisch gesprochen wurde. Hin und wieder ist es schon immer von Vorteil, wenn man ein paar Hinweise aufschnappen kann, aber wiederum ist es auch manchmal nervschonender, wenn man nicht jede Bad Beat Story auch versteht
Nach dem Ausscheiden aus dem Turnier habe ich dann noch gemeinsam mit Martin Kläser einen Sit n Go gegen 7 Schauspieler der spanischen Ausgabe von “Emergency Room” gespielt. Wir kannten keine(n) der Schauspieler, aber scheinbar sind die in Spanien sehr prominent, weil Medienvertreter ohne Ende am Tisch waren.
Ich habs dann am Ende ins Heads Up geschafft, doch leider hab ich dann mit AJ gg J5 bei ausgeglichen Chipstacks durch die 5 am Turn den Kürzeren gezogen…aber halb so wild, denn der Spaß stand dabei eh im Vordergrund und so hatten wir da noch was zu schmunzeln
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