Autor: Rino Mathis | Gespeichert unter Allgemeines
Ich entwickle mich wohl immer mehr zum Shortstack Spieler und glaubt mir ruhig, sicher nicht mit Absicht.
Tag 3 beim Lido habe ich mit halbem Average in Angriff genommen, aber die Struktur erlaubte es, sich nie gross unter Druck zu fühlen. Ich konnte zwar mein Stack von 37 auf 23 Spieler runter nie gross ausbauen, aber ich habe es auch nie riskieren müssen. Es reichte ab und zu mit einem steal im Rennen zu bleiben.
Als wir noch 23 Spieler waren, konnte ich mit 97o im SB gegen den Finnen im BB verdoppeln. Ohne raise Preflop konnte ich ein Paar mit Straightflushdraw floppen. Flop war check, check. Am Turn war ich mit dem Straightflush fertig und spielte einen Checkraise, er zahlte. River war Blank und ich ging direkt relativ hoch von vorne allin. Nach ca. 3 Minuten, in denen er mich innig studierte, zahlte er. Wow.
Drei Hände später dann erstmals KK, bei Blinds von 2k/4k raiste ich auf 11k (an dem Tisch das Standartraise), der gleiche Finne movte 81k allin mit AK. Natürlich zahlte ich, aber das As im Flop nahm mir eine super Chance auf den Turniersieg oder zumindest Finaltisch. An dem ich ja schon 3x war. Mit den Chips hätte ich mehr gehabt, als nachher 2 Spieler, die den FT erreicht haben.
Die restlichen 11k konnte ich noch einmal verdreifachen, bevor ich mit 10,9 in Herz ausschied, diesmal kam der Straightflush nicht und ich verlor gegen 1 Paar.
Schade, ich denke hab gutes Turnierpoker gespielt und war wieder mal Top motiviert, wie eigentlich immer in Amsterdam.
Heute spiele ich in Baden um den Preispool von knapp 600′000 Franken.
Mehr folgt, euer Rino
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Tags: Amsterdam, Lido, Masters
