Posted by Sascha Biorac | Filed under Allgemeines
Einen Tag später habe ich das 1.000er Freezeout gespielt. Das lief sogar ganz gut, bis kurz vor Ende. Dann haben meine Karten eine Vollbremsung hingelegt und den Rückwärtsgang eingelegt: Denn von da an, wurden meine Chips nur noch weniger.
Das Spiel lief dann folgendermaßen: Ich habe eine mittelprächtige Hand bekommen, mit der man zumindest mal die Blinds und Ante klauen kann, also so etwas wie 33 oder A5. Also mache ich ein Raise. Jedes Mal kommt aber prompt ein Reraise all-in, und dann mit ungefähr dem 10-15fachen von meiner Wette. Teilweise sogar dem 30-fachen! Da kann ich nun einmal unmöglich callen. So wurde mein Chipstack stetig kleiner, aber noch hatte ich die Hoffnung nicht aufgegeben.
Als noch 12 Spieler dabei waren ging am anderen Tisch jemand all-in. Zur selben Zeit machte ich ein Reraise an meinem Tisch. Diesmal ging ich all-in (hatte AK auf der Hand). Ein dritter Spieler an meinem Tisch überlegte jetzt ewig lang. Absichtlich, denn er wollte warten, wie das all-in am Nachbartisch ausging, um sich dann zu entscheiden. Das all-in am Nachbartisch wurde verloren, wir waren also nur noch 11 Spieler und ab dem 10. gibt es Geld.
Weil wir nur noch 11 waren, callte der Spieler an meinem Tisch nun mein all-in, weil er auch mehr Chips hatte. Er zeigte QQ. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er seine Damen gefoldet hätte, wenn wir noch 12 Spieler gewesen wären. Recht sick so etwas.
Für mich kam leider nix und so bin ich dann am Bubble als 11. raus. Lust auf Cashgames hatte ich danach auch nicht mehr und dafür habe ich dann mit ein paar Spielern den Abend gemütlich an der Bar ausklingen lassen. War auch nett.
Das nächste Turnier war ein Pot-Limit Omaha Rebuy Turnier, zu dem ich praktischerweise 1.5 Stunden zu spät kam. Dann spielte ich zwei Hände, bin von 1.700 auf 14k Chips katapultiert und dann war auch schon gleich Pause. Ein Add-On kam zur richtigen Zeit, also hab ich das gute Timing ausgenutzt. Danach konnte ich mich immer weiter aufbauen.
Als nur noch drei Tische übrig waren, wurde ich an einen anderen Tisch gelost. Dort verlor ich dann drei Hände in Folge und war als 24. draußen. Kurz und schmerzvoll.
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