Sascha Biorac Sascha Biorac

Meine WSOP war sehr kurz und trotzdem teuer.

Während andere Kollegen mit Erkältung zu kämpfen haben und deshalb nicht spielen können, lief es bei mir dieses Jahr etwas anders.

In Vegas angekommen, habe ich mich im Bellagio eingebucht.

Ich hatte noch keinen Plan gemacht, welche Events ich spielen werden – ich wollte das dieses Jahr stimmungsabhängig machen und eindeutig entspannter angehen als im Vorjahr.

Kaum ein bisschen akklimatisiert kommt aber eine Nachricht aus Deutschland und ich kann wieder meine Koffer packen, weil ich zu Hause etwas dringendes erledigen muss.

So stellt man sich seine WSOP vor! Perfekt…

Immerhin habe ich dadurch in Vegas kein Geld ausgegeben – weil ich nicht ein einziges Event spielen konnte.

Im Nachhinein wäre mir das aber lieber und wahrscheinlich günstiger gewesen, wenn ich dort hätte bleiben können:

Als ich wieder zu Hause in London war, habe ich dann online beim PLO einen richtig schlechten Lauf erwischt. Eine der Hände war auch über die ich letztens geschrieben habe.

Während andere also ihr Geld in WSOP Buy-Ins stecken, habe ich ein bisschen bei der Konkurrenz an den Onlinetischen verteilt.

Alle gute Dinge sind ja bekanntlich 3 – vielleicht klappt es ja nächstes Jahr mit ein paar Turniererfolgen. Weniger als dieses Jahr kann ich dann nicht spielen.

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