Posted by Sascha Biorac | Filed under Allgemeines
Woran man sich hier alles gewöhnen muss!
Gepokert wird hier mehr und höher als in Deutschland oder Österreich.
Was aber abseits davon auch anders ist, schreibe ich euch heute:
Fangen wir einmal mit den Kaufhäusern an. Gigantisch! Was die hier hinstellen. Man bekommt alles von A bis Z und natürlich auch zum deftigen Londoner Preis.
Dementsprechend fahren hier auch Nobelkarossen herum, da zählt ein BMW oder Mecedes schon in die Kategorie Kleinwagen!
Die Clubs sind hier auch sehr interessant. Mag sein, dass es daran liegt, dass sie noch neu für mich sind. Die erste Eindrücke sind auf jeden Fall durchweg positiv.
Nur mit dem Essen ist das so eine Sache. Während es in Wiesbaden oder in anderen Städten ein leichtes ist ein passables Restaurant zu finden, muss man in London wohl mehr als einmal hinschauen oder sich ganz schnell umgewöhnen.
Ich frage mich, wie lange man hier leben muss, damit einem das hier schmeckt. Aber gut, ich werde auch noch den ein oder anderen Laden finden, der mir etwas Leckeres von gaaanz weit weg auf den Teller stellt.
Während im Casino beim Pokern logischerweise eh nur Englisch geredet wird ist das in der Stadt noch extremer. Grund: Im Casino kommen die Leute aus aller Welt und deren Englisch ist dann nicht das beste. Deshalb wird dort ein Mischmasch gesprochen, den man auch meistens gut versteht. In der Stadt wird dann Highspeed-Englisch gesprochen, im Einheimischen-Tempo, an das muss ich mich erst noch gewöhnen.
Ein Raise oder Call ist leichter zu verstehen, als wenn die Bedienung einem die Speisekarte ultraschnell aufsagt und was da alles drin ist und was der Chef(koch) empfiehlt.
Für mich ist das zumindest ein guter Grund mein Englisch auzufrischen und ich werde wohl auf in die Sprachschule gehen, damit das flinker geht und ich nicht nur beim Poker-Englisch hängen bleibe.
Ein Tipp noch für diejenigen, die mit Engländern am Pokertisch sitzen: Habt einen Moment mehr Geduld als sonst. Nicht weil sie langsam sind, aber um zu erkennen ob das Gemurmel jetzt Fold oder Call hieß. Seine Karten aufdecken, weil man “Call” versteht, ist nicht im Sinne des Erfinders, wenn der Dealer danach einem erklärt, man bräuche bei einem Fold vom Gegner nicht die Karten zeigen.
Andere Länder, andere Dialekte.
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