Posted by Stefan Rapp | Filed under Allgemeines
Widerspruch? Nein, ihr habt schon richtig gehört. Wir alle kennen sie: 1-Outer, Gutshots, Open Ender, Flushdraws, und wie sie alle heißen. Schon klar, am Flop kann ein guter Draw im Texas Hold’em Favorit über die zur Zeit beste Hand sein, aber ist es möglich, dass die bessere Hand am Turn plötzlich keine Karte zum gewinnen für den River hat?
Ich will euch nicht länger auf die Folter spannen. Am Start sind zwei Monsterhände. Es treten an: „7 2 in Pik“ vs. „5 4 in Karo“. Soweit, so gut, doch nun geht der Flop und der Turn auf. Im Board liegen Karo 6, Karo 3, Herz 6 und Herz 3. Noch ist 72 mit „Kicker 7“ gut, jedoch gibt es keine Riverkarte mit der 72 den Pot alleine gewinnt. Jede Karo komplettiert das Flush, eine 7 oder 2 verbessert 5d4d zu einer Strasse, eine 5 oder 4 macht der „Drawing Hand“ höhere zwei Paare, und jeder andere River führt zu einem Splitpot. Fassen wir die Situation also nochmals zusammen: Es gibt 44 mögliche Riverkarten. 5d4d hat demnach 19 „Outs“ um den Pot alleine zu gewinnen und 25 „Outs“ für eine Potteilung. Das entspricht einer Pot Equity von 71,6%!!
Wäre interessant, ob die Partie schon mal gespielt wurde!
Euer Stefan
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