Autor: Stephan Kalhamer | Gespeichert unter Allgemeines
Was lässt sich über das allgemeine Verhalten des Starterfeldes an Tag 1a aussagen?
Hallo FTP Community,
ich habe uns mal die Chipverteilung nach dem ersten Tag etwas aufbereitet. Dadurch erlangt man einen gutes Gefühl, was gestern „State of the Art“ war. Dies ist dann ein guter Schätzer für die anderen Tage 1.
Zuerst die Fakten:
| Stackgrößenbereich | Spieleranzahl in diesem Bereich |
| 150k – 100k | 25 |
| 70k – 99k | 61 |
| 50k – 69k | 165 |
| 40k – 49k | 122 |
| 30k – 39k | 140 |
| 20k – 29k | 170 |
| 15k – 19k | 58 |
| 0 – 14k | 70 |
Interessant ist die Doppelspitze in den beiden Bereichen, wo man Standardstrategien unterstellen kann:
165 Spieler beendeten den Tag mit einem Double Up ihrer Startjetons. 170 haben sich praktisch ausblinden lassen. Der Chipleader aus 1.116 Startern verfügt gerade einmal über 5-fachen Startstack bzw. knapp vierfachen Average. Doch er verfügt an Tag 2 über 375 Big Blinds. Vergleicht man dies mit den Fakten von Tag 1 Ergebnissen anderer großer Turniere, so sieht man:
Das Mainevent der WSOP ist wirklich etwas besonderes. Erst Tag 3 wird hier mit normalen Tag 2 Strukturen zu vergleichen sein. Krasser als irgendwo sonst, wird hier nach Geduldigen gesiebt. Mal sehen, wer es lange genug aussitzen kann und dann doch den entscheidenden Punkt nicht verpassen wird, wenn die Tugend Geduld zum „Tod auf Raten“ werden wird. Denn auch dies wird natürlich passieren, aber eben später, sehr viel später, als in gewöhnlichen Turnieren.
Schliesen möchte ich mit einer kleinen Anmerkung:
Rob Kelepouris ist etwas besonderes gelungen. Er liegt mit seinem Stack von 41.275 exakt im Average. 354 Spieler haben mehr, 456 aber weniger als er.
Zahler zocken – Könner kalkulieren
Stephan M. Kalhamer
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