Autor: Sigi Stockinger | Gespeichert unter Allgemeines
Dienstag, 12. Mai 2009
Ein überaus erfolgreicher Turnierspieler bei der CAPT (Casino Austria Poker Tour), die übrigens hervorragend organisiert ist und ein richtiger Renner geworden ist, terrorisiert ständig den ganzen Tisch auf seine eigene Weise.
Sein Verstoss gegen die Turnierregeln sieht ziemlich simpel aus und macht Anfangs auch gar kein Aufsehen. Er sammelt langsam aber sicher alle kleinen Chips vom Tisch und türmt sie vor sich her, bei den Blinds und Antes setzt er z.B. statt 100 einen 1000er Jeton und bekommt 900 in small Chips zurück. Das ganze hält den Ablauf des Spiels auf, durch das ständige Wechseln muss der Dealer eine ganze Menge Mehrarbeit verrichten. Weiters wechselt der betreffende Spieler seinen Mitspielern keine Chips, auch wenn diese naturgemäss keine kleinen Chips mehr für Antes usw. zur Verfügung haben. Beim Setzen oder Raisen während des Spielablaufes erfolgt dann der umgekehrte und überaus mühsame Weg, er muss nun seine aufgetürmten Chips wieder in die Mitte schieben, was wiederum sehr lange dauert und das Spiel unnötig verzögert.
Vielleicht lagen die psychologischen Ursachen in seiner Kindheit, als ihm im Kindergarten andere Jungs ständig Lego und Matador wegnahmen.
In den USA habe ich ähnliche Fälle beobachtet, wo derjenige mit einer Zeitstrafe von 30-60 Minuten bedacht wurde. Dieses Mittel war äußerst wirksam, da er in dieser Zeit 2-3 Big Blinds und Small Blinds kampflos verlor.
Ich hoffe nur, dass ich mit diesem nervtötenden Spieler bei der CAPT nicht mehr so schnell am selben Tisch sitze, bzw. dass entsprechende Konsequenzen ein faires und flüssiges Spiel ermöglichen.
Euer Sigi, www.sigminator.com
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