Sascha Biorac Sascha Biorac

In meinem letzten Blog habe ich darüber geschrieben, wie lukrativ diese Tische sein können.

Eine Beispielhand dazu:

Wir saßen zu dritt an einem $5/$10 CAP Tisch. Ich hatte am Button KJ86 einmal suited und mache ein Standardraise auf $35. Der SB raised auf $115 und BB schmeist weg. Ich calle, schließlich habe ich Position und schaue mir einmal den Flop an.

Der kommt 567 rainbow. Ich habe also middle Pair, das wird selten gut sein, aber dazu eben einen open-ended Straightdraw und einen 2-Pair-Draw, weil ich meinen Gegner auf ein Overpair schätze – maximal.

Der SB wettet $240 und ich gehe all-in, das waren gerade einmal $45 mehr, deshalb bekomme ich natürlich auch einen Call. Mein Gegner zeigt AQQ2s – also nur das blanke Overpair und ein Backdoor Flushdraw.

Ich brauche also nur noch eine 6, 9, 4, J, K und bin besser – das ist schon ganz ordentlich mit 16 Outs.

Am Turn kommt gleich die zweite 6 und ich bin vorne. Die Dame am River nimmt mir den Pot aber wieder weg – und witzigerweise hätte ihm auch nur eine Dame geholfen. 2 Karten im Deck. Naja – die Action an CAP-Tischen lässt sowas eben zu und deshalb darf man sich da nicht beschweren.

Laut Rechner war ich Flop übrigens mit 61% vorne – kann mal sehen wie viel ein Overpair in PLO Wert ist.

Wer also gerne PLO spielt, sollte sich ruhig einmal auch an diese Tische wagen. Und wenn weiter oben keine Action ist, kann es auch sein, dass ich an einem $2/4 Tisch vorbeischaue und wir uns dort sehen.

Popularity: 11% [?]


Letzte Einträge

  1. Willkommen bei Omaha Teil 2
  2. Wenn 6-high 63% Favorit ist
  3. Value Raise mal anders herum
  4. Busted out
  5. Blöder Spot für Damen

Leave a Reply

 
rss