Michael Berkholz Michael Berkholz

2 Tage nach dem EPT Finale in Monaco ging es für mich gen Westen – nach Philadelphia.

Was einem hier zuerst auffällt: Die Taxipreise im Vergleich zu Monte Carlo sind hier fast geschenkt. Flatrate vom Airport nach Downtown: $26, also $30 mit Trinkgeld. Das sind umgerechnet nicht einmal 20 Euroletten. Dafür bin ich gerade vom Bay Casino in Monaco zu meinem 5 Taximinuten entfernten Hotel in gefahren…

In Philly angekommen und durch die Immigration gekämpft – was seltsamerweise diesmal noch länger als normal gedauert hat. Grund: Die PCs mit der Software für Passkontrolle etc sind alle mit einander verbunden und – so hat es zumindest mir der Sheriff bei der Immigration erklärt – wenn die Weststaaten wie Kalifornien und auch Alaska loslegen, wird sein System lahmt und schmiert fast ab.

Geschafft hat sein PC es dann aber doch noch und mein Koffer ist auch schon einsam beim Baggage Claim im Kreis gefahren. Zeit genug sich in eines dieser supergünstiger Spartaxis (natürlich immer im Vergleich zu Monaco) zu schwingen und downtown zu cruisen.

Im meinem Hotel angekommen wurde ich erst einmal von der Receptions-Frau gefragt, ob ich aus Monaco komme (mein Cardigan mit dem Stadtnamen drauf, hat wohl zu viel verraten) und ich hab ihr gesagt, dass ich dort gerade war wegen einem POKER-Turnier. Und wie das immer so ist im Leben, jeder Mensch hat so einige Filter eingebaut und versteht das, was immer durch diese Filter kommen darf. Mit Kartenspielen hatte die Rezeptionsfrau offenbar nicht viel am Hut: Sie verstand Polka-Turnier! Anscheind hat meine rote Full Tilt Poker Aussie Millions Tasche nicht grell genug geleuchtet…

Als sie dann auch noch ihrer Kollegin davon erzählte und die beiden vor mir rumhüpften und Polka tanzen, hab ich dann doch einmal den Fehler korrigiert und erklärt, dass es POKER nicht Polka hieß. Und im 2. Anlauf, haben die beiden das dann auch verstanden.

Meine Suche nach einer PS3 – weshalb ich eigentlich auch einen Zwischenstopp in Philly einlegen wollte – ging aber noch nicht auf. Deutsche Mentaltität dort, was die Öffnungszeiten angeht, zumindest am Sonntag – dort machen die Läden dann um 5 oder 6 zu.

Ein S.O.B. Burger im Hardrock Café später, ist das aber nicht mehr so tragisch und ich hoffe, dass auf der karibischen Insel St. Thomas die ein oder andere PS3 noch übrig ist… Screw andere – eine reicht ja völlig aus.

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