Christoph Wolters Christoph Wolters

Das ging ja mal kräftig in die Hose. Jetzt starte ich hier eine Trilogie zum Thema Poker-Pro um einigen aufstrebenden Träumern den Zahn zu ziehen und dann das. Erst gewinne ich ein Turnier, dann werde ich krank bevor ich vom dritten Tag berichten kann. Anscheinend hab ich mich bei Erich angesteckt, allein durchs lesen seines Grippe-Bloggs.

Abgesehen von meinem super Lauf dieses Jahr, sowohl on als offline, cash oder Turnier-Poker kann ich alle nur warnen.

 

Mit Spesen und Gebühren, liegt man bei Turnieren mit BuyIn´s bis 1000€ schnell bei 20% Nebenkosten pro Turniertag. Das setzt bereits eine gehörige Portion Disziplin voraus. Wer jetzt noch geneigt ist, jeden größeren Gewinn zu Feiern, hat es noch schwerer. Spielt man lediglich Turniere mit BuyIns über 1000€, drückt man zwar die Spesenprozente, jedoch wird dich Luft spielerisch noch dünner. Jetzt möchte man ja nicht nur die 20% schlagen, sondern auch noch richtig anschaffen.

 

Also entweder gehört Ihr zu den Supersparfüchsen die in der Jugendherberge wohnen und sich die Stulle von Mutti schmieren lassen, oder zu der Handvoll Spieler die mehr als 20% Vorteil über das Feld haben. Eine Kombination wäre von Vorteil. Das Geheimnis der dauerhaft erfolgreichen Spieler liegt sicherlich in Ihrer Bandbreite, Ausdauer und Disziplin. Wer zusätzlich ein sehr guter Cashgamespieler ist, und das nicht nur in einer Variante, schafft es auch ohne Muttis Stulle.

 

Auf der Rückfahrt ins Terroristenlager (habt Ihr Kinder?), stand noch ein Zwischenstopp in München an. Die erste Folge vom Pokerduell, die bereits am selbigen Abend ausgestrahlt wurde, galt es zu kommentieren. Es war noch schwieriger als ich dachte. Die drei Stunden Sendung wurde vom DSF auf 45min zusammengeschnitten. Die Kommentierung erfolgt „live zeitversetzt“. An einem Stück durch, ohne Kenntnisse des Ausgangs. Man sieht also exakt das Gleiche wie der Fernsehzuschauer, nur auf einen 10“ Bildschirm mit Mirko davor. Ich habe mich lediglich darauf konzentriert nicht jeden Satz mit einem „ääähhhh“ zu Begleiten, hat super funktioniert.

Leider auf Kosten von Gefühlten hundert „jaaaaa´s“.

 

Ich widme diesen Blog, den 3 Studenten, die mich nach Gewinn eines 3 Table NLH Hausturniers mit 10min Blindlevel fragten, ob sie Pro werden sollten.

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