Posted by Rino Mathis | Filed under Allgemeines
PokerAction und das Swiss Ranking expandieren. Immer mehr Veranstalter machen SR-Events, immer mehr Einladungen erhalte ich. Die meisten Turniere sind Freerolls, dafür mache ich bisschen Werbung im Vorfeld und schreibe danach den einen oder anderen Blog.
Augenblicklich spiele ich doch einige solch kleiner Events mit, mit mehr oder weniger kaum Erfolg.
Am letzten Mittwoch machten wir uns auf nach Pratteln zu PokerFeever im Spriessen. Die Truppe um Valentin Joss habe ich beim Eröffnungsevent von OtherPoker kennen gelernt. Ich freute mich auf den Ausflug, obwohl die Wettervorhersagen nicht gerade berauschend waren.
Als Turniervorbereitung haben wir noch was kleines im Nachbardorf gegessen, dazu zwei Glässer Wein. Also, beste Vorbereitung.
Der Raum, am Wochenende mit Stangentanz, bietet Platz für 7 Tische und ist recht gut geeignet zum Pokern, die Spieler zu einem grossen Teil die üblichen Verdächtigen. Die Struktur des Events war ok, viele Chips aber dafür nur 20 Minuten Levels.
Zum Turnier: Nachdem ich gleich mal die ersten zwei Pots verloren habe, brauchte es doch wieder einiges an Disziplin nicht heiss zu laufen. Wie ich schon im letzten Blog geschrieben habe, „Schnauze voll von den Kurzauftritten!“. Aber oha, kurz danach ein Megalauf, die Karten kamen und hielten. Die Bluffs klappten und die Spieler spielten brav mit.
Sofort hatte ich dreifachen Schnitt und war bis zum Finaltisch nicht mehr zu stoppen. Als der Finaltisch los ging, hatte ich dreifachen Schnitt. Erst zu viert musste ich meinen Chiplead nach zwei verblufften Spielen aufgeben. Aber kämpfte mich in HU als 1:3 Aussenseiter. Das HU morgens um zwei war ne sehr spannende Geschichte, definitiv auch eines der interessantesten die ich je spielte. Kaum ein Flop wurde gedealt und mein Ziel ging auf, 3 von 5 Pots zu gewinnen.
So erspielte ich mir bald selber einen 3.5:1 Chipvorteil. Aber die zwei all-in Konfrontationen habe ich leider verloren, K4 vs. 87 und auch 10 7 vs. 96s.
Klar wollte ich das Turnier gewinnen, aber der Sieger hat sich so wahnsinnig gefreut, dass es mir danach auch recht war.
Die Heimfahrt war dafür Horror, Schnee, Schnee, Schnee… Dutzende Autos und zwei Bäume auf der Strasse. 2.5 Stunden hat die Fahrt gedauert, anstatt so 45 Minuten bei normalen Verhälnissen. Um 7 in der Früh war ich zurück und musste dafür das Squash am Mittag sausen lassen. Was soll es, war ein toller Abend.

Fazit: Super Truppe die mit Herz dabei ist, leider für mich nicht direkt am Weg, aber ich kann es allen nur weiter empfehlen. Aber unsere Turnierregeln sollten sie noch bisschen besser in den Griff bekommen.
Rino
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