Hans Martin Vogl Hans Martin Vogl

Manche Sachen sind ja beim Pokern schon bis aufs letzte Detail ausgerechnet worden und man hat dazu ja quasi als erfahrener Spieler die Wahrscheinlichkeiten in etwa im Griff und als Anfänger kann man sich diese Werte auch ruckzuck aneignen.

Aber immer wieder kommt es mal vor, dass man sich doch wieder des Mathematikwissens bedienen muss, wenn man ein Ereignis als besonders speziell einstuft und dies dann auch noch mathematisch untermauern will.

So einen Fall hatte ich letztens in einer  Onlinesession als ich bei meinem Freund im Ausland zu Besuch war.

Folgende Hände ließen mich zum Taschenrechner greifen:

http://www.pokerhand.org/?4238700

http://www.pokerhand.org/?4238704

Okay, nichts besonderes auf den ersten Blick: zwei Hände, jeweils AA… ABER: die Hände wurden mir exakt hintereinander am gleichen Tisch gedealt !

Mein erster Gedanke war nun: wie ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies passiert?

Diese ist genau: (0,45%) * (0,45%) = 2,02500 × 10-5

Für Nichtmathematiker anders ausgedrückt: 1/222 x 1/222  = 1/49284 also 1: 49284

Nicht schlecht…ich fühlte mich als Luckbox icon smile Rechenkünstler gesucht...

Doch dann habe ich das kurz darauf gelesen und dies konnte ich beim besten Willen nicht mehr berechnen ( falls es in irgendeiner Weise überhaupt berechenbar ist ? icon smile Rechenkünstler gesucht... ) und ich fühlte mich schlagartig nicht mehr als Lucker :

Folgender Text ist aus “Der Bote” übernommen und vielleicht kann mir ja ein Mathegenie helfen icon smile Rechenkünstler gesucht...

NÜRNBERG/MÜNCHEN – Um ein Haar hätten sich die beiden Glückspilze noch in der Lotto-Annahmestelle getroffen: Im Abstand einer Viertelstunde haben zwei Nürnberger sechs Richtige in ein und derselben Lottobude getippt und damit bei der Samstagsziehung 610 000 Euro gewonnen, wie die Lottoverwaltung in München berichtete.

Mehr noch: Beide tippten auch noch mit den Glückszahlen verstorbener Familienangehöriger. Der eine Lotto-Gewinner, ein 55 Jahre alter Angestellter, kreuze schon seit vielen Jahren die gleichen Zahlen an wie sein inzwischen gestorbener Vater, hieß es.

Der andere, ein 73 Jahre alter Rentner, nehme die Glückszahlen, mit der seine verstorbene Frau einst ihr Lottoglück gesucht habe. Während der Angestellte mit dem Lottogewinn sein Haus renovieren und verreisen möchte, will sich der Rentner von dem Geld ein neues Auto kaufen und den größten Teil seinen beiden Kindern vermachen.

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