Posted by Hans Martin Vogl | Filed under Allgemeines
Mehr als die Hälfte der 57 Bracelets bei der diesjährigen WSOP sind bereits vergeben worden und man kann eine kurze “Halbzeitbilanz” ziehen.
Leider hat es bisher noch zu keinem Bracelet für den deutschsprachigen Raum gereicht, aber noch ist ja nicht aller Tage Abend.
Fabian Quoss hatte das Bracelet schon fast am Handgelenk, aber leider war im Heads Up Fortuna nicht auf seiner Seite und nix wars mit Bracelet Nr. 1 für Deutschland.
Platz 2 wars dann ebenfalls “nur” für Marc Tschirch im 1500 $ PLH Turnier, Deutschland wieder knapp am Bracelet vorbei…
Aber aller guten Dinge sind drei…und vielleicht geht das nächste Heads-Up dann zu Gunsten für Deutschland, Österreich oder die Schweiz aus…wollen wir es mal hoffen und genug Events stehen ja noch auf dem Schedule
Bzw ein halbes Bracelet können wir mit guten Willen für Deutschland zählen: gewonnen hat dies der Full Tilt Pro Greg “FTB” Mueller im 10.000 $ Limit Holdem. Eigentlich ist Greg Mueller ja Kanadier, aber durch viele Jahre als Eishockeyspieler in Deutschland und mit deutschen Vorfahren ausgestattet, passt das schon
Neben Greg Mueller waren aber auch noch andere Full Tilt Pros schon erfolgreich bei der WSOP 2009:
- Vitaly Lunkin gewann sein erstes Bracelet im stark besetzten 40.000$ NLH für knapp 1,9 Mio $
- Nick Schulman holte Platz 1 im 10.000 $ 2-7 Lowball und 279.751 $
- ganz besonders gefreut hat mich das Bracelet für Roland deWolfe, das er im 5.000 PLO Hi/Lo gewinnen konnte. Roland kenne ich seit einem Urlaub vor 5 Jahren auf St. Maarten und was er seither alles gewonnen hat ist sensationell. Durch den Sieg bei der WSOP ist er nun der erst zweite Spieler, der es geschafft hat ein WSOP-Armband, einen WPT- und einen EPT- Titel zu erringen. Respekt!
….und zum Schluß dann noch der absolute König der diesjährigen WSOP…wer anders als Phil Ivey könnte gemeint sein.
Mit zwei gewonnenen Bracelets im 2.500 $ 2-7 Lowball und dem 2.500 $ Omaha/Seven Card Stud Hi/Lo Event konnte er seine Bracelets Nr. 6 und 7 einfahren und bereitete sicherlich vielen Pokerkollegen schlaflose Nächte, die dicke Sidebets gegen ihn laufen hatten und noch immer haben.
Wieviel Phil Ivey bei seinen Wetten gewonnen haben mag wird man im Detail wohl nie erfahren, aber die Story, dass er offensichtlich sein gesamtes Preisgeld in Höhe von 96.367 $ bei seinem 2.500 $ 2-7 Lowball Erfolg den Casinoangestellten als Trinkgeld gab, läßt einiges erahnen…spendabel, spendabel
Es wird noch interessant werden was sich noch in den verbliebenen 24 Events noch tun wird..aber eins ist schon mal sicher: langweilig wird es nicht werden
Popularity: 17% [?]
Letzte Einträge
- Ende gut, alles gut…
- Deutschland dominiert im Oktober
- FTOPS VII – Bilanz der deutschsprachigen Spieler
- WSOP Event #33 – Sebastian Ruthenberg gewinnt 1. Bracelet
- Erfolge der deutschsprachigen Spieler bei den FTOPS VII
Leave a Reply
