Autor: Soraya Homam | Gespeichert unter Allgemeines
Aber dann kam leider die unangenehme Seite zum Vorschein. Ich verlor in der fünften Woche, in der sechsten Woche verlor ich ebenfalls. Die Woche darauf ging es rauf und runter.
Es passierte weiterhin viel. Die Spannung wurde immer größer.
Trotz meiner Erfahrungen mit dem Wechsel zwischen Gewinnen und Verlieren aus meiner Schachzeit, kam es mir so vor, dass ich zeitweise regelrecht überrollt wurde. Denn beim Pokern ging alles viel schneller und jede Hand war eine Partie für sich.
Das war also meine erste Begegnung mit einem schlechten Lauf.
Das Gute daran war, dass ich mir fest vorgenommen hatte, nicht um meine Existenz zu spielen. Meine Fixkosten waren immer abgesichert.
Mehr aufs Spiel zu setzen hätte ich als Symptom einer Spielsucht betrachtet.
Selbst bei manchen Profis beobachtete ich von Zeit zu Zeit einen schlechten Lauf und begriff, dass dies wohl die unangenehmste, aber nicht immer abwendbare Seite des Pokerns ausmacht. Nichtsdestotrotz bedarf es einigen Könnens, um den Verlust während eines schlechten Laufes zu minimieren.
Dies lernte ich damals von den alten Hasen am Pokertisch.
Zusammengefasst schien mir das alles logisch und es blieb in einem vernünftigen Rahmen.
Soraya Homam
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