Stephan Kalhamer Stephan Kalhamer

Hallo FTP Community,

da, wo man in der ersten Reihe sitzt, lief nur eine Wiederholung. Ist die GEZ die Rake, so war gestern der TATORT das Pendent zum „Record Breaker“ am Channel Full Tilt Poker. Rake- wie werbefrei und mit gedoppeltem Preispool. Alles bestens also. Leider sollte ich die Leiche spielen…

Na, sagen wir eine Leiche im mörderischen „aus 50.000 mach einen“ Rekordturnierkrimi. Dabei wollte ich doch Mörder sein. Hier die Keyhand meines gescheiterten Assasin-exkurs:

Ein Zeit lang hatte ich geduldig die Messer geschleift, als ich bei Blinds von 15-30 mit TT auf 120 raiste, der Big Blind nahm den Kampf an und callte. Am Q22 Rainbow-Flop checkten wir beide. Eine 8 am Turn motiviert den Gegner mit 650 zu shoven. Ich bezahle. Ihm bleiben mit Kojak 6 Outs. Der River mit einem König zeigt, wer letztlich Löwe, wer Lamm zu spielen hat.

Im weiteren Verlauf pushe ich mit KTs bei Blinds von 20-40 meine 8,5 BB und gehe gegen einen A5 Call busto. Was soll’s? Spass hat’s gemacht! In diesem Turnier stand ohnehin eher der olympische Gedanke im Vordergrund.

Unter anderem nahm ich gestern auch noch Götz Schrages persönliche Sonntagabend-Challenge wahr und spielte bei seinem 7-Card-Stud Turnier mit, das er pünktlich zur Tagesschau unter dem Nic „DasPokerboese“ anzubieten pflegt. Hier nahm das Geschehen seinen Lauf als ich mich in Level 6 zu Bets von 100-200 bei einem Stack von 1.000  zu folgender Hand bekenne Q4-4-Q.

Mein Gegner hielt xK-K-J. In der nächsten Runde fiel ein Jack für ihn und irgendwie hatte mich Kojak wieder ausgespielt. So ging ich dann bald ins Bett und las in Agatha Christies „Zehn kleine Negerlein“…

Zahler zocken – Könner kalkulieren

Stephan M. Kalhamer

the-gambling-institute.de

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