Posted by Stefan Rapp | Filed under Allgemeines
Wie der Name schon suggeriert, gehören sie zu den gefährlichsten Gegnern am Pokertisch.
Den ersten Fehler kann man schon bei der Wahl des Sitzplatzes machen. Links vom „Shark“ sind die Gewässer weit ungefährlicher…
“Shark“ ist das Synonym eines erfahrenen, exzellenten Pokerspielers, der eine gute Handauswahl (tight) trifft, und durch sein aggressives Spiel den Tisch meist fest im Griff hat. Er hat zudem eine gute Vorstellung von der Spielauffassung seiner „Opfer“, und versucht konsequent Kapital aus ihren Fehlern zu schlagen. Er selbst ist hingegen nur sehr schwer einzuschätzen, da er alle fortgeschrittenen Pokerkonzepte (C-Bets, Bluffs, Semibluffs, usw.) in seinem Repertoire hat.
Unerfahrenen Spielern kann ich nur raten, diesen Spielern so gut (und oft) wie möglich aus dem Weg zu gehen. Leider sehe ich am Tisch meist das krasse Gegenteil: Manche Spieler suchen regelrecht die Konfrontation, und versuchen verzweifelt den „Shark“ mit unzureichenden Mittel anzugreifen (auszuspielen). Während der „Poker-Hai“ schon seinen Angriff vorbereitet, fischt seine Gegner immer noch im Trüben, und starten einen schlechten Bluff oder Ähnliches.
Um den Shark zu schlagen, oder zumindest unter Kontrolle zu halten, muss man selbst gutes Poker spielen. Es reicht nicht aus sich von Setzrunde zu Setzrunde zu arbeiten. Das Konzept für die Hand muss schon früh im Spiel geplant werden, manchmal kann man einen Move sogar von langer Hand planen (Image aufbauen), um ihn dann im richtigen Moment anzubringen.
Diesmal eine Warnung (kein Tipp): Viele ambitionierte Pokerspieler sehen sich als „Shark“. Doch Vorsicht! Tight-Aggressives Spiel alleine macht euch noch lange nicht zum Gewinner! Überschätzt euch und eure Fähigkeiten nicht, oder ihr seid doch nur der <°)))><!
Euer Stefan
www.unipoker.at
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