Autor: Soraya Homam | Gespeichert unter Allgemeines
Als endlich mein erster schlechter Lauf abklang, ging ich noch häufiger als zuvor ins Casino, um mich noch tiefer in der Pokerszene zu festigen.Wahrscheinlich wurde ich deshalb, mit manch merkwürdigen Fragen konfrontiert.
Bis dahin war ich eigentlich nie gefragt worden, wie ich als eine Frau aus der „islamischen Welt“ oder mit „islamischer Herkunft“ zu dem Beruf „Hebamme“ gekommen bin.
Es spielte scheinbar keine Rolle, wer ich war, oder woher ich eigentlich kam. Wichtig war anscheinend nur, dass ich einen „internationalen“ Frauenberuf ausübte!
Jedoch erst, als ich mich beharrlich und klar ersichtlich in der Pokerszene fest gebissen hatte, wurde ich mit der Frage konfrontiert, wie ich als Frau überhaupt und ausgerechnet zum Pokern gekommen sei und ob es mir nicht verboten sei zu pokern. Ich dachte, solche Fragen können doch nicht ernst gemeint sein. Oder etwa doch?
Noch interessanter war, dass in dieser Zeit bzw. in den 1990er Jahren der Inhalt und die Praktizierung der sogenannten Männerberufe sich im Vergleich zu den 1970er Jahren in Deutschland verändert hatten.
Mit solchen Fragen schien es mir, das mancher meiner damaligen Mitstreiter diese Periode verschlafen hatte.
Soraya Homam
Popularity: 10% [?]
Letzte Einträge
- Doppelter Bluff
- Kältewelle in Paris
- Kurzer FTOPS Auftritt – langer PRO Chat
- Unerwarteter Enthusiasmus!
- Kühlen Kopf bewahren
One Response to “Verschlafene Periode”
-
Bahram Says:
October 29th, 2009 at 12:44 pmWenn man sich die Profiszene heute anguckt hat sich zum Teil einiges getan aber die Anzahl der Frauen ist immernoch erschreckend gering. Insofern Hut ab

(30 x bewertet, Durchschnitt: 4.60 bei 5)