Autor: Sascha Biorac | Gespeichert unter Allgemeines
In meinem letzten Blog habe ich eine Situation beschrieben, in der man Asse niemals folden sollte.
Wann ist denn aber nun die richtige Entscheidung?
Glücklicherweise gibt es wenig Situationen beim Hold’em, in dem man Asse vor dem Flop wegschmeißen kann.
Ich bin immerhin auf 2,5 Möglichkeiten gekommen, wann es Sinn macht:
1.) Satellitenturnier
Du spielt in einem Satellitenturnier und es sind noch 10 Spieler übrig. Die letzten 9 Spieler bekommen den Preis/das Ticket. Zwei spielen sind bereits all-in. Hier kannst du ruhigen Gewissens Asse folden, weil du kein Risiko eingehen musst und somit schon sicher dein Ticket hast.
2.) Rigged!
Wenn du in einem Hinterhofzimmer einer schäbigen Kneipe spielst und keine deiner Gegner kennst. Dann kann es gut sein, dass sie dir Asse geben, damit du all dein Geld reinstellt und der Dealer aber einen anderen Spieler gewinnen lässt. Dort sind Asse gefährlich, wobei folden eventuell noch mehr…
2,5.) Bankroll
Du hast dummerweise deine ganze Bankroll in Chips vor dir auf dem Tisch und du spielst ein Cashgame. Vier oder mehr Spieler sind bereits vor dem Flop all-in und du hast etwa eine Chance von 40% oder weniger deine Bankroll zu verfünfachen, wärst aber pleite, wenn das wahrscheinlichere Eintritt, dass irgendein anderer Spieler gewinnt. Dies ist ein selbstgemachtes Problem und zählt deshalb nur zur Hälfte.
Egal wie du es schaffst in diesen Situationen mit Assen zu callen. Erzähle mir nachher nicht deine Bad Beat-Geschichte
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