Erich Kollmann Erich Kollmann

Man liest eigentlich ziemlich wenig darüber. Jeder weiß was ein Image ist, aber ist Tipps liest man eher man soll die Hand so spielen und die andere so.

Ganz einfach. Aber so einfach ist es nun wieder nicht, denn wie die Gegner einen selbst sehen, spielt eine wichtige Rolle.

Und auch die meisten Spieler scheinen so gar keine Vorstellung vom Image zu haben. Man hört öfter mal, gerade von Anfängern wie sie sich ausheulen weil sie ja ganz brav zurückhaltend spielen, keine Hände bekommen und wenn sie mal eine Hand haben ausscheiden. Eigentlich kein Wunder, denn die Gegner können dich genau durchschauen wenn du nicht auf dein Image achtest.

Die Grundregel ist jedenfalls immer gegenteilig zu seinem Image zu spielen. Also wenn man zwei Stunden lang gefoldet und keine Hand gespielt hat und jeder denkt man sei der harmloseste Spieler überhaupt, dann sollte man auch paar Bluffs durchziehen und auch mal mit schwachen Händen raisen um nicht nur als Chipspender zu dienen. Jeder weiß wie bedrohlich es aussieht wenn ein tighter Spieler mal ordentlich auf die Tube drückt.

Andererseits, wenn die Gegner einen als Maniac ansehen, muss man gut aufpassen und sollte eher tight zu Werke gehen. Raist man fünf Hände in Folge und jedes Mal wird gefoldet, sollte man kein sechstes Mal raisen wenn man keine richtig gute Hand hat. Da kann man 87 auch einfach mal folden, denn wirklich Action will man mit diesem Blatt ja auch nicht.

Das waren jetzt erstmal die Grundlagen, die sich nun wirklich schon herumgesprochen haben sollten. Ich versuche noch paar weitere Tipps zu geben, die dann schon etwas fortgeschrittener werden.

Bis dahin,
Euer Coolman

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