Posted by Sascha Biorac | Filed under Allgemeines
… muss man einfach mal dagegen halten.
Neulich beim PLO H/L.
Ich habe AKT3 double suited und sitze UTG+1, mache mein Standard-Raise. Der Spieler direkt hinter mir reraised prompt den Pot und alle anderen folden.
Nun hat der Kollege das schon bereits zwei Mal in recht kurzer Zeit in dieser Session gemacht und davor hatte ich zugegebenermaßen nicht allzu prickelnde Hände, also hatte ich vor dem Flop gefoldet.
Dieses eine Mal, war es aber mir einmal zu viel – so oft kann er nicht AA2x ds haben, also habe ich dagegengehalten und logischerweise ist man dann vor dem Flop all-in, weil gefoldet wird dann auch nicht mehr.
Das vorläufige Ergebnis – seine Hand gegen meine Hand – sah ganz zufriedenstellend aus. Er hatte keine A2 sondern (wie ich) A3 und er hatte auch keine Asse, nur eins. Und die einzigen Karten von ihm, die suited waren (Q3s) konnte ich in der gleichen Farbe schlagen (AKs).
So prügelten wir uns also mit AKT3ds und AQJ3s vor dem Flop.
Ich bin hier nicht um Längen besser, aber immerhin 57,5% Favorit, also eine ganz normale Situation beim PLO8. Wenn auch meistens er am Flop das Geld reingeht. Aber hier hieß es einfach gegenhalten und eine leicht gebogene Münze werfen.
Das Ergebnis:
Flop K 6 3 mit 2 Pik (keiner hat Pik von uns), kann besser nicht sein. Ich bin nun 90,1% vorne.
Der Bube am Turn macht es noch einmal minimal spannender (90%) und die 9 am River bringt den Kollegen links von mir hoffentlich ein bisschen zur Ruhe, damit ich auch mal wieder mit miesen Händen raisen kann.
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