Posted by Sascha Biorac | Filed under Allgemeines
Mein Tag 1A in Dortmund lief sehr gut -und noch besser, wenn ich auf die letzten 6 Hände des Tages verzichtet hätte.
Bis kurz vor Feierabend hatte ich meinen Stack auf etwa 30k aufgebaut.
Das war ungefähr das 1,5-fache vom Average.
Ich musste dann auch den Tisch wechseln und der neue Tisch war super von den Gegnern her. War sehr angenehm zu spielen. Die Sache hatte nur einen Haken, es waren ständig sehr gute Karten im Umlauf.
Ein Reraise vor dem Flop und ein Fold – man bekam dann immer AA, KK, QQ oder AK gezeigt. Ich wollte auch nicht testen, ob man einen der Amateure dazu bringen kann, eine solche Hand auf einem gefährlichen Board zu folden.
Dann wurden die letzten 6 Hände des Tages angesagt.
Ich bekomme AK und raise, einer reraist all-in ich calle.
Er hat AJ. Im Flop kommt auch gleich der Bube.
Naja, kommt vor.
Und der Spaß geht weiter: Ich bekomme 99 im Big Blind.
Einer limpt und raist all-in und war relativ short, Blinds waren 300-600 mit 50 Ante.
Er geht mit knapp 10k all-in.
Ich entscheide mich zu callen und der Limper foldet.
Ich spiele gegen 55 und am Turn macht er seinen Drilling.
Naja, kommt vor – macht aber gar keinen Spaß!
Vor allem, wenn es so dicht hintereinander kommt und ich zwei mal ordentlich Favorit bin.
Gewinne ich beide Hände, gibt es 2 Spieler weniger im Turnier.
Und, was viel wichtiger ist: Ich starte den Tag 2 nicht mit 15k sondern mit 50-60k, wenn ich ein oder zwei Spiele von den letzten gewinne.
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