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	<title>Deutscher Full Tilt Poker Blog&#187; Stephan Kalhamer</title>
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	<description>Full Tilt Poker Blog</description>
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		<title>Finaltischstrategien</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 07:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community, es ist soweit. Euer letztes Wunschthema steht auf dem Plan. Es lautet: Spielweise/Tipps für FT und HU. Im Prinzip steht dieses Thema in ähnlichem Lichte wie unser Vorangegangenes. So habe ich gleich hier die Chance, „Hombres“ jüngstem als Kommentar geäußerten Wunsch nach „gewissen differenzierteren Unterschieden zwischen Fullring und Shorthanded“ einzugehen. Zunächst einmal [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/finaltischstrategien">Finaltischstrategien</a></p>



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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>es ist soweit. Euer letztes Wunschthema steht auf dem Plan. Es lautet: Spielweise/Tipps für FT und HU. Im Prinzip steht dieses Thema in ähnlichem Lichte wie unser Vorangegangenes. So habe ich gleich hier die Chance, „Hombres“ jüngstem als Kommentar geäußerten Wunsch nach „gewissen differenzierteren Unterschieden zwischen Fullring und Shorthanded“ einzugehen. <img src='/de/deutsches-poker-blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Finaltischstrategien" class='wp-smiley' title="Finaltischstrategien" /> </p>
<p><span id="more-13654"></span>Zunächst einmal sind es ganz offensichtliche Dinge, die es zu beachten gibt, wenn man den Finaltisch erreicht hat. Erstmals ist das finale Seating klar, erstmals sieht man über welche konkreten Gegner der Weg zum Titel zu meistern ist. Nun legt man eine erste Marschrute fest. Wie sehr spielt man auf Sieg? Wie aggressiv möchte man rangehen? Das hängt von der Verteilung aller Jetons, von der Blind- und Payoutstruktur und der Einschätzung der Startstrategien der Gegner ab.</p>
<p>Von diesen ersten Einschätzungen ausgehend justiert man nach der jeweils aktuellen Perspektive ständig nach. Man sollte stets nach dem optimalen Mittelweg zwischen maximaler Chancenausnutzung und minimalem Risiko suchen. Dass dies natürlich kaum perfekt gelingen kann, erklärt sich von selbst. Aber es ist genau die richtige Herangehensweise, um bei dem Versuch das Unmögliche zu leisten quasi „ganz nebenbei“ eine saubere Finaltischleistung hinzulegen. <img src='/de/deutsches-poker-blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Finaltischstrategien" class='wp-smiley' title="Finaltischstrategien" /> </p>
<p>Besonders wichtige Punkte sind dann natürlich Bustos. Scheidet ein Spieler aus, so gilt es besonders gedankenschnell zu sein! Wie ist die nun eventuell enorm veränderte Stimmung? Wer wird jetzt leichter etwas riskieren? Wer wird (kurzfristig) besonders tight agieren? Sind gerade im unmittelbar anschliessenden Spiel überhaupt alle bereits wieder voll bei der Sache? Wie stehen meine Chips im neuen Verhältnis zu den anderen? Was bedeutet der verkürzte Tisch für meine Spielneigung?</p>
<p>Spätestens mit der letzten Frage sind wir also direkt beim „alten Thema“ aus meinem letzten Beitrag. Je kürzer der Tisch und je knapper die Jetons, desto mehr Hände sind natürlich spielbar – allein weil die Alternative immer kostspieliger wird; aber auch weil einfach weniger Spieler die Chance haben, etwas wirklich Tolles zu halten.</p>
<p>Ein konkretes Beispiel: A8</p>
<p>Welche Hände sind für A8 im direkten Vergleich besonders bedrohlich? Die Liste der natürlichen Feinde von A8 liest sich so: 88+ und A9. Da Paare zu jeweils 0,45%, Nicht-paare aber zu jeweils 1,2% verteilt werden, hat jeder Gegenspieler in etwa eine Chance von (ex ante) 9%, eine dieser 12 Starthände zu finden. Je mehr Spieler noch im Spiel sind, desto öfter läuft A8 Gefahr, dass dieses an und für sich kleine Risiko, doch einmal realisiert.</p>
<p>Openpushe ich aus dem SB, so kann ich erwarten, zu über 90% die beste Hand zu halten und entsprechend oft, wird BB folden oder aber &#8220;schlecht&#8221; bezahlen.</p>
<p>Openpushe ich five-handed aus UTG, so haben vier Spieler jeweils 9% Chance, etwas aus dem Gefahrenrange zu finden und könnten mich ggf. für meinen „Semibluff“ „bestrafen“.</p>
<p>Openpushe ich aber nine-handed aus UTG, so haben ganze 8 Spieler besagte jeweils 9%ige Chance. Ich bin damit nicht mehr Favorit auf die beste Hand am Tisch. Mein Push hat ausgeprägten Bluffcharakter.</p>
<p>Diese Liste lässt sich für alle Hände aus beliebigen Positionen vervollständigen. Ich halte davon aber wenig. Man sollte einfach zusehen, dass man die notwendigen Faktoren, das Prinzip dahinter, versteht. Wie viel Risiko darf, soll oder muss ich gerade akzeptieren? Welches Risiko stellt meine Hand in der aktuellen Situation dar? Je nachdem wie meine Antworten auf diese beiden Fragen zusammenwirken, drücke ich dann aufs Knöpfchen oder eben nicht. <img src='/de/deutsches-poker-blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Finaltischstrategien" class='wp-smiley' title="Finaltischstrategien" /> </p>
<p>Das wars erstmal von mir. Ich hoffe die letzten Wochen sind mit der versprochenen Thematisierung eurer Wunschthemen erträglich überbrückt und wir sehen uns schon bald mal wieder in der ein oder anderen „Praxislektion“. <img src='/de/deutsches-poker-blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Finaltischstrategien" class='wp-smiley' title="Finaltischstrategien" /> </p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren<br />
Stephan M. Kalhamer für<br />
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		<title>Anpassungen am kurzen Tisch</title>
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		<comments>/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/anpassungen-am-kurzen-tisch#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 18:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community, unsere Serie zum Metathema „Turnierpoker“ ist beim nächsten Thema angelangt. Im Original eurer Wunschthemen hieß es: „Shorthanded vs. Full Ring: Chancen und Möglichkeiten“. Was also fällt mir dazu ein? In jedem Workshop, den ich halte, fällt auf, dass die Startkarten gerne als Ausgangspunkt für spieltechnische Überlegungen benutzt werden. Man sieht eine Karte [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/anpassungen-am-kurzen-tisch">Anpassungen am kurzen Tisch</a></p>



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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>unsere Serie zum Metathema „Turnierpoker“ ist beim nächsten Thema angelangt. Im Original eurer Wunschthemen hieß es: „Shorthanded vs. Full Ring: Chancen und Möglichkeiten“. Was also fällt mir dazu ein?</p>
<p><span id="more-13648"></span>In jedem Workshop, den ich halte, fällt auf, dass die Startkarten gerne als Ausgangspunkt für spieltechnische Überlegungen benutzt werden. Man sieht eine Karte und entwickelt eine Idee dazu. Ich sehe das sehr skeptisch. Denn wir spielen alle viel zu gerne und mit nur ein wenig Phantasie fällt uns doch immer eine Story „zu jedem Mist“ ein.</p>
<p>Ich rate umgekehrt vorzugehen. Ich beobachte den Tisch: die Stacks und Aktion vor mir, die Stacks  und Aktionsbereitschaft hinter mir, die Stacks und die Verteidigungslaune in den Blinds. Dazu habe ich meinen eigenen Stack und mein eigenes Standing am Tisch (und auch bei einzelnen Spielern) im Hinterkopf. Bin ich dann an der Reihe, lege ich einen der Gesamtsituation angepassten Range fest, für den ich mir „Raise-freigabe“ erteile. Auch die aktuell passende Raisehöhe habe ich mir bereits überlegt. Erst jetzt blicke ich in die Karten. Liegt meine Hand dann im überlegten Range, so raise ich, andernfalls folde ich.</p>
<p>Beispiele:</p>
<p>a) Openraise &#8211;  Ich sitze im Cutoff und alles foldet zu mir. Ich habe keine weiteren Infos über die drei noch möglichen Gegner. Ich habe also rein zufällig jedes vierte Mal die beste Hand. Ich entscheide mit dem Top Viertel aller Starthände auf 3BB zu raisen. Ein recht einfacher 25%-Range sieht dabei etwa so aus:</p>
<p>22+ (6%)<br />
A7+ (7%)<br />
K9+ (5%)<br />
QT+, J9+, T9, 98 (7%)</p>
<p>b) 3-Bet – Ich sitze in den Blinds und der Cutoff hat per Openraise eröffnet. Ich schätze ihn moderat loose-aggressiv ein und gebe ihm eine ähnlich weite Range wie ich sie im ersten Beispiel für mein eigenes Opening aus diesem Spot angegeben habe. Beschließe ich einen Verteidigungsstil, der nicht per Call und somit mit Fokus auf das Postflopspiel operiert, sondern per 3-Bet arbeitet, so feuere ich mit folgender Top-20%-Auswahl 8,5 BB gegen:</p>
<p>22+ (6%)<br />
AT+ (5%)<br />
KJ+ (2%)<br />
QT+, J9+, T9, 98 (7%)</p>
<p>Dabei nehme ich weake Aces und Kings deshalb heraus, weil sie relativ große Dominationprobleme im Callfall nach sich ziehen. Aber spätestens hier geht es schon arg ins Detail. Gegen wen ich mit welchen Händen welche Verteidigungstrategie fahre, ist ein sehr weites Feld und kann kaum griffiger als nebulös (und damit leider nichts sagend) mit „Gefühl für die Situation“ beschrieben werden. Sorry. <img src='/de/deutsches-poker-blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Anpassungen am kurzen Tisch" class='wp-smiley' title="Anpassungen am kurzen Tisch" /> </p>
<p>Warum ist all dies nun meine Antwort auf euren Themenwunsch?</p>
<p>Weil diese Herangehensweise, die Startkarten der Situation unterzuordnen, eine flexible Lösung für jedes Setup von Fullring bis hinunter ins Heads Up ist. Ich vollziehe immer den Rollentausch in jeden Seat am Tisch und überlege, was ich aus dem jeweiligen Blickwinkel zu erwarten hätte und gegen welche Action ich am wenigsten unternehmen könnte. Genau solche versuche ich dann zu spielen. Ich bin ja nicht zu Spass hier. <img src='/de/deutsches-poker-blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Anpassungen am kurzen Tisch" class='wp-smiley' title="Anpassungen am kurzen Tisch" /> </p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren<br />
Stephan M. Kalhamer für<br />
gambling-institute.de<br />
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>On Resteals</title>
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		<comments>/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/on-resteals#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 08:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community, erneut möchte ich mich für eure durchdachten Kommentare gerade zu meinem letzten Beitrag „Resteals“ bedanken. Es freut mich immer, wenn meine Texte schon allein dadurch etwas nützen, dass man sich seine eigene Meinung zum Thema bildet. Der Kommentatorendialog zwischen andi131 und Gunloda ist ein sehr schönes Beispiel. Hiervon können alle profitieren. Ehe [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/on-resteals">On Resteals</a></p>



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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>erneut möchte ich mich für eure durchdachten Kommentare gerade zu meinem letzten Beitrag „Resteals“ bedanken. Es freut mich immer, wenn meine Texte schon allein dadurch etwas nützen, dass man sich seine eigene Meinung zum Thema bildet.</p>
<p><span id="more-13638"></span>Der Kommentatorendialog zwischen andi131 und Gunloda ist ein sehr schönes Beispiel. Hiervon können alle profitieren. Ehe ich also zum nächsten Wunschthema in dieser Beitragsreihe übergehe, gebe ich euch den Wortwechsel etwas gekürzt wieder und schreibe im Anschluss meine Gedanken dazu:</p>
<p>Andi beginnt, indem er auf meinen Text eingeht und eine Frage dazu formuliert:</p>
<p>andi131:</p>
<p>Wenn dein “Präventionsplan” zur Ausführung kommt, schaust du also nur pro Forma in deine Karten und gehst mit jeder Hand All In? Ändert sich dein Plan auch nicht, wenn deine Starthand AA oder KK ist? Wenn ja, ab welcher Starthand überdenkst du deinen Plan noch einmal?</p>
<p>Es folgt eine erste Antwort von Gunloda und der Dialog nimmt seinen Lauf:</p>
<p>Gunloda:</p>
<p>@ Stephan: Danke!</p>
<p>@ andi131: Falls man bei AA oder KK vom ursprünglichen Plan, preflop zu pushen, abweicht: Ist ein (evtl. comittendes) Raise nicht ebenso stark bzw. wirkt es nicht sogar stärker, als ein Push? ….Oder man raist nur minimal, wird dann vom Opener gecallt, und der dritte Spieler callt allzu gern noch hinterher – ein Szenario, was mir (bei vorangehender Action am Flop) dann überhaupt nicht gefallen wird…. nach Abwägen der Zukunftsaussichten wäre mir auch mit AA oder KK ein Push wohl weiterhin am Liebsten.</p>
<p>andi131:</p>
<p>@Angela: Klar, schon richtig. Meine Überlegung war: Stephan möchte ja bei seinem Plan nicht bezahlt werden. Will man jedoch mit einem “Monster” nicht doch etwas mehr?</p>
<p>Gunloda:</p>
<p>@ andi: auch klar (das mit dem “mehr gewinnen mit dem Monster), ich würde beim Plan “Push” bleiben – bin aber auch an Stephans Meinung dazu interessiert.</p>
<p>… und mir wäre es auch mit AA oder KK lieber, per Folds der Gegner ohne Showdown (-> Zitat “War meine geleistete Vorarbeit gut, so werde ich nicht bezahlt und gewinne die Grundeinsätze sowie ein bereits bezahltes Openraise, was meinem Stack zwischen 30% und 50% mehr Leben einhauchen sollte.”) für meinen Stack sicher 30 bis 50% dazu zu gewinnen. Glaube, das ist mehr wert (da zu 100% hinterher noch im Turnier), als per Minraise in ein Postflopspiel mit ungewissem Ausgang zu gehen…. hmmm….</p>
<p>Ich habe folgende Meinung zur Thematik:</p>
<p>Zunächst einmal argumentieren beide Seiten sehr schlüssig. Die gegebenen Schranken sind wohl gewählt. Allein dass Andi nur für AA und KK, nicht aber für QQ oder AK nachhakt, zeigt, dass er weiss, wie enorm stabil eine Hand zu sein braucht, um überhaupt nachzudenken. Gewinne ich nämlich gesichert „zwischen 30% und 50% hinzu“, so brauche ich schon wirklich enorm viel Equity in einem gecallten Spiel, um profitabel dafür Sterblichkeit in Kauf zu nehmen.</p>
<p>Spiele ich etwa mit einem Paar gegen nur eine Overcard, so gewinne ich bis zum River gerechnet bekanntermaßen ca. 70% aller Pötte. Also halte ich 70% Equity in einem Pot, der eine gute Verdoppelung mit sich bringen würde, was „zinstechnisch“ gute 40% ausmacht (70% von „2 Stacks“ entsprechen „1,4 Stacks“, also 40% Stackzuwachs). Ein Call von auch nur einer Overcard ist also nach Erwartung nicht besser als 40% Stackzuwachs ohne Risiko. Da Asse gesicherte 80% Equity haben und somit zu mindestens 60% verzinsen, sind gecallte Asse nach Erwartung wünschenswert. Auch gecallte Könige arbeiten im Schnitt wohl lukrativer als ein gelungener Steal. Die Frage ist also gut gestellt.</p>
<p>Die Antwort darauf hängt (wie Gunloda richtig anführt) zum einen davon ab, ob ein All In nicht ohnehin weaker wirkt als ein anders geartetes „Nicht-fold“, zum anderen aber von meiner Einschätzung meiner Gesamtsituation im Turnier. Darauf wiederum ist Andi selbst sehr gut eingegangen. Konsequent zu Ende gedacht, ist es hier einfach sehr schade, wenn man gerade dann AA (oder auch KK) erhält, wo ein Push wohl eben nicht gecallt werden wird, ein anderer Spielzug aber nicht wirklich viel mehr Erwartung verspricht als ein ungecallter Push.</p>
<p>Poker ist nun mal kein Wunschkonzert. Es handelt sich einfach um eine der nicht allzu ungewöhnlichen Situationen, in denen man &#8220;die Nuts&#8221; zwar hat, aber keiner mitspielen will. So ist das eben. Ich empfehle hier im Normalfall „trotzdem“ zu pushen und zu hoffen, dass man irrt (also widererwarten doch bezahlt wird). <img src='/de/deutsches-poker-blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink On Resteals" class='wp-smiley' title="On Resteals" /> </p>
<p>Das liest sich vielleicht witzig, aber diese Überlegung ist durchaus realistisch, ja sogar pokertypsich. Wie oft kommt es schließlich vor, dass man (am Pokertisch) einen Plan ausheckt, diesen umsetzt, er aber aus irgendeinem völlig überraschendem Grunde scheitert? Gutes Spiel bedeutet einfach, immer wieder gute Pläne zu schmieden. Das heißt nicht, dass diese auch immer aufgehen! Gute Spieler lernen aus gescheiterten Plänen und schmieden noch bessere.</p>
<p>Konkret könnte etwa folgendes passieren: Der Initial-Caller bezahlt den Push mit Q9s. Dann müssen wir lernen (anstatt uns unproduktiv über AA vs. Q9 zu freuen), dass er defintiv nicht der richtige Spielertyp für den eigentlich geplanten Spielzug war. Er hatte zwar eine höchst foldbare Hand, war aber zu neugierig oder gönnte uns den Steal einfach nicht. Wer weiss das schon genau?</p>
<p>Fakt ist, dass seine Hand einen any-two Push leicht hätte bestrafen können und er somit als Spielertyp der falsche Pick war. Wenn schwache Calls Recht behalten, dann macht der Bluffer den Fehler! Denn er löst die Situation aus und erkennt dabei nicht die Unfähigkeit seines Gegenübers, die Hand zu folden. Gute Spieler sehen, was ihre Gegenüber zu leisten in der Lage sind.</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan M. Kalhamer für</p>
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		<title>Resteals</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 03:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community, carddead – und das schon eine gefühlte Ewigkeit? Wie lange sollte man geduldig bleiben? Heute widme ich meinen Beitrag dieser Frage und gehe dabei auf folgendes unter euren genannten Wunschthemen ein: &#8220;Handlungsoptionen für Turnierphase, in der lange nichts kommt zum Spielen &#8211; und man nahe dran ist dann doch mehr Karten zu [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/resteals">Resteals</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>carddead – und das schon eine gefühlte Ewigkeit? Wie lange sollte man geduldig bleiben? Heute widme ich meinen Beitrag dieser Frage und gehe dabei auf folgendes unter euren genannten Wunschthemen ein:</p>
<p><span id="more-13624"></span>&#8220;Handlungsoptionen für Turnierphase, in der lange nichts kommt zum Spielen &#8211; und man nahe dran ist dann doch mehr Karten zu spielen als gewollt.&#8221;</p>
<p>Eine meiner bevorzugten Metaphern in diesem Zusammenhang ist folgende: „ABS ist mir lieber als Airbag.“ Ob man das immer so stehen lassen kann, ist dabei nicht wirklich wichtig. Was ich damit ausdrücken will, ist, dass es mir grundsätzlich sympathischer ist, einen Unfall gänzlich zu verhindern als seine Auswirkungen in Grenzen zu halten.</p>
<p>Zum Poker:</p>
<p>Sehe ich, dass mein Stack in den relativ schwer spielbaren Bereich von unter 40 BB gleitet, so tighte ich gerne möglichst auffällig up und verstärke meine Bemühungen darum, die Standardszenarien meines Tisches hinsichtlich eines Planes zu prüfen, den ich – sollte nicht zuvor  ein sauberer Valuespot vorbeischneien – gleich erläutern werde.</p>
<p>Ich suche nach den Spielern, die gerne eröffnen, dann gerne von vorhersehbaren Kandidaten per Call „kontrolliert“ werden UND zudem über genug „Spielverstand“ verfügen, um massive Action zu respektieren. Diese Suche kann dauern und währenddessen darf auch ruhig etwas Gutes passieren. Wenn dem so ist, dann ist ja alles gut und mein „Präventionsplan“ kommt nie zur Ausführung.</p>
<p>WENN ich aber zwecks Blinderhöhung und/oder manchem bezahlten Grundeinsatz nur mehr an die 20 BB habe und mein ausgekuckter Kandidat mal wieder eröffnet, der „Richtige“ ihn bezahlt UND weiter nicht viel Action zu befürchten ist, DANN nehme ich mein Schicksal aktiv in die Hand und dies bereits lange bevor es Push-or-Fold heissen würde:</p>
<p>Ich sehe noch pro Forma genauso in meine Karten, wie ich es seit geraumer Zeit getan habe, um dann immerfort ernüchtert Fold zu spielen. Aber diesmal wandern nicht die Karten, sondern alle meine Chips in die Mitte. Ich spiele All In und das mit jeder Hand!</p>
<p>War meine geleistete Vorarbeit gut, so werde ich nicht bezahlt und gewinne die Grundeinsätze sowie ein bereits bezahltes Openraise, was meinem Stack zwischen 30% und 50% mehr Leben einhauchen sollte. Dabei ist wichtig genau zu wissen, was gute Vorarbeit für dieses Manöver bedeutet:</p>
<p>Es muss geglückt sein, Glaubwürdigkeit aufzubauen und ich muss die richtigen Spieler ausgewählt haben: welche, die sehr viele Hände spielen, aber nur mit sehr wenigen davon das massive All In bezahlen.</p>
<p>Openraist etwa der gewählte Spieler mit 35% seiner Hände, bezahlt aber nur mit den Top 5% meinen Shove von ca. 20BB, so bekomme ich seinen Fold sechsmal so oft wie ich in eine Premiumhand blicken muss. Bei dem zweiten Spieler, dem „Caller“, sieht es im Idealfall sogar so aus, dass er NIE eine tolle Hand hat, weil er sonst bereits in seiner ersten Aktion nicht gecallt, sondern gleich geraist hätte.</p>
<p>Zu guter Letzt ist noch wichtig zu begreifen, dass es hier gar nichts bringt, eine „solide“ Hand zu halten. Wenn nämlich der Plan aufgeht, so braucht man gar keine Hand  &#8211; wenn ich aber doch bezahlt werde, so zermalmt des Gegners Hand mittlere Hände ziemlich genauso wie richtig Schlechte. Für den Fall, dass ich von einer nur mittleren Hand gecallt werde, so war weniger meine schlechte Hand schuld am Ausscheiden, sondern der Fakt, dass ich den falschen Gegner gewählt habe: er war entweder nicht in der Lage zu verstehen, was ich ihm erzählen wollte oder aber er hat meinen Plan tatsächlich durchschaut. In beiden Fällen hätte ich (und nicht er) versagt.</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren<br />
Stephan M. Kalhamer für<br />
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		<title>Nachgehakt</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 11:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/de/deutsches-poker-blog/?p=13619</guid>
		<description><![CDATA[Hallo FTP Community, danke für eure zahlreichen und wertigen Kommentare – insbesondere zu meinem letzten Beitrag „Showdownvermeidung“. Die Kommentare von „Ralle1966“ bzw. „andi131“ sind mir so nachhaltig aufgefallen, dass ich darauf eingehen möchte, ehe wir zum nächsten Thema meiner Turniertippreihe übergehen werden. Ralle1966: „Hallo Stephan, oh mann, das hört sich alles immer so einfach an [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/nachgehakt">Nachgehakt</a></p>



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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>danke für eure zahlreichen und wertigen Kommentare – insbesondere zu meinem letzten Beitrag „Showdownvermeidung“. Die Kommentare von „Ralle1966“ bzw. „andi131“ sind mir so nachhaltig aufgefallen, dass ich darauf eingehen möchte, ehe wir zum nächsten Thema meiner Turniertippreihe übergehen werden.</p>
<p><span id="more-13619"></span>Ralle1966:<br />
„Hallo Stephan,<br />
oh mann, das hört sich alles immer so einfach an und so rechnerisch klar, ist es aber in Wirklichkeit doch nicht, oder? Da würde dann von meiner Seite aus direkt die Frage kommen, welche Hände du als LAG, aus welcher Position spielen würdest um diese 3 Showdown auch zu gewinnen?<br />
Glaube da waren jetzt 2-3 Fragen in einer drin, aber du bist ja der Pro <img src='/de/deutsches-poker-blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Nachgehakt" class='wp-smiley' title="Nachgehakt" />  !<br />
Gruß Ralle“</p>
<p>andi131:<br />
„Poker kann so einfach sein. Man ist ein LAG, macht einige Steals und 3KPs…schon ist man ITM.  Je niedriger die Buy-Ins, desto schwieriger wird das Stehlen. Hat man dann noch einen Maniac am Tisch, ist vielleicht TAG die bessere Variante…“</p>
<p>Ich habe meinen Text nun extra noch ein paar Mal gelesen. Ich finde beim besten Willen nichts darin, was (Turnier)poker als „so einfach“ darstellt. Im Gegenteil: Meiner Meinung nach zeigt der Text schon allein durch die darin benutzte Worte wie „Vermessenheit“, „sterblich“ oder „ungeschoren“, vor allem aber durch die langen Zahlenketten darin, wie beschwerlich und weit es bis zum ersten und kleinsten aller Ziele (ITM) doch ist. Weiter bleibt er bewusst wage, weil die Komplexität eines MTTs nicht einfach in Handranges aus bestimmten Positionen und Standardspiele zu fassen ist.</p>
<p>Letzteres ist der Hauptgrund für meinen absolut konstruktiv gemeinten Beitrag heute: ein guter Pokerspieler spielt (meiner Meinung nach) gerade in MTTs (wegen den sich stets verändernden Chancen und Risiken in der Hand, am Tisch und im Gesamtturnierverlauf) flexibel und kreativ. MTT-Spiel kann und sollte man nicht in ein taktisches Korsett zwingen. Ich wollte euch in meinem letzten Beitrag einen strategischen Leitfaden geben, Bewusstsein dafür wecken, wo man zu Beginn steht, wo man hin will, in welche Richtung man losstarten sollte und was auf einen im Groben so zukommt.</p>
<p>Der Rest soll und muss jedem selbst überlassen bleiben. Ich war, bin und bleibe kein Freund von Poker nach „Kochrezept“. Freilich sind einfache Charts eine schnelle Hilfe zu solidem Spiel, aber für das Spiel jenseits diesen Levels sind sie hinderlich. Wie Scheuklappen für Pferde helfen sie den Tieren, sich nur auf das „Wesentliche“ zu konzentrieren und nicht wegen „Nebensächlichkeiten“ zu scheuen. Auf Toplevel aber sind es gerade die Nebensächlichkeiten, die den Unterschied, das Edge ausmachen. Darum verzichte ich für mich auf die Hilfe von Scheuklappen in Form von einfachen Arbeitsanweisungen zur Ausführung eines Turniersieges. Das wäre in der Tat dann viel „zu einfach“.</p>
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Stephan M. Kalhamer für<br />
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		<title>Showdownvermeidung</title>
		<link>/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/showdownvermeidung</link>
		<comments>/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/showdownvermeidung#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 19:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community, „Was bin ich wert?“ ist eine wichtige Frage, die man sich immer stellen sollte, gerade wenn man Turnierpoker spielt. Ich werde heute der Beantwortung dieser schwierigen Frage ein paar Zeilen widmen und hoffe damit eurer Frage: - In welchen Situationen begeben sich die PRO´s in “ALL IN” oder wie vermeiden sie es, [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/showdownvermeidung">Showdownvermeidung</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>„Was bin ich wert?“ ist eine wichtige Frage, die man sich immer stellen sollte, gerade wenn man Turnierpoker spielt.</p>
<p><span id="more-13608"></span>Ich werde heute der Beantwortung dieser schwierigen Frage ein paar Zeilen widmen und hoffe damit eurer Frage:</p>
<p>- In welchen Situationen begeben sich die PRO´s in “ALL IN” oder wie vermeiden sie es, in solche hineingezogen zu werden</p>
<p>gerecht zu werden.</p>
<p>Wer ein Turnier spielt, sollte sich immer auch ein wenig seiner eigenen „Vermessenheit“ bewusst sein. Da sind Hunderte von Spielern, die AUCH bezahlt haben, weil sie AUCH gewinnen wollen, und man wagt es trotzdem, ernsthaft zu glauben, dass sie alle irren, weil man als einziger Recht (und Chips) behalten sollte?</p>
<p>Ja, nichts weniger tun wir. Gehen wir es also an. <img src='/de/deutsches-poker-blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Showdownvermeidung" class='wp-smiley' title="Showdownvermeidung" /> </p>
<p>Was bedarf es, zunächst einmal mit solidem Stack in die Geldränge zu kommen, um von dort aus dann den Sieg anzupeilen?</p>
<p>Nicht weniger als einen ca. 10-fachen Startstack. Denn wenn 10% ITM sind, so ist der Averagestack zu diesem Zeitpunkt natürlich 10-mal so hoch als zu Beginn.</p>
<p>Wie verzehnfacht man?</p>
<p>Man hangelt sich von Keypot (KP) zu Keypot. Dabei gibt es zwei Grundmodelle.</p>
<p>Der Stack des tight aggressiven Spielers (TAG) befindet sich per Folds im steten leichten Sinkflug ehe er eine committende Hand findet und bei guten Chancen „verdoppelt“; dann wieder sinkt, dann wieder verdoppelt, …</p>
<p>Der Stack des loose aggressiven Spielers (LAG) hingegen befindet sich per Steals im leichten Anstieg, ehe er bei mässigen Chancen seine Keypöte ausfechtet.</p>
<p>In Zahlen sehen die Wegen der beiden Spielertypen zum verzehnfachten Stack stilisiert wie folgt aus:</p>
<p>TAG: 100% -> 90%; KP1: 180% -> 160%; KP2: 320%, 300% → KP3: 600%, 500% -> KP4: 1.000%.</p>
<p>LAG: 100% -> 110%; KP1: 220% -> 240%; KP2: 480%, 500% -> KP3: 1.000%.</p>
<p>Der stilisierte LAG spart also einen Showdown ein, ist einmal weniger sterblich. Hätte er die gleiche Equity in seinen Keyhänden wie der TAG, so ist sein Spiel Meilen besser.</p>
<p>Denn dreimal etwa mit 70% Siegchance im Showdown zu sein, bedeutet eine ca. 35% Chance alle dreimal zu obsiegen, während sich viermal mit 70% zu stellen, nur mehr ca. 25% Chance hat, ungeschoren davon zu kommen.</p>
<p>Anders formuliert braucht der Lag-style im Mittel nur 63% Siegwahrscheinlichkeit, also deutlich weniger Qualität in seinen Showdowns, um nach seinen nur drei benötigten Showdowns zu ca. 25% auf 10-fachen Startstack zu spielen.</p>
<p>All diese Zahlen sind natürlich theoretische Beispiele, aber ich hoffe, sie zeigen den dahinterstehenden Gedanken: es macht definitiv Sinn, Showdowns zu vermeiden; die Frage dabei ist aber auch: unter welchen Kosten? Das „Einkaufen“ von guten Händen macht Sinn, aber eben nur in Grenzen. Wer zu extrem foldet, braucht auch mehr Showdowns, um ein bestimmtes Ziel zu gelangen.</p>
<p>Denkt mal darüber nach, wenn euch die nächste Bad Beat Story erzählt wird. Der, der deswegen ausschied, der war natürlich gecovert. Vielleicht lag darin das eigentliche Übel seines Bustos. Vielleicht hat er einen zu hohen Preis bezahlt, um am Ende, die wirklich beste Hand zu halten&#8230;</p>
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<p>Stephan M. Kalhamer für</p>
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		<title>Meine Turnierpokertipps</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 11:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community, wie versprochen widme ich mich in meinen nächsten Beiträgen euren Wunschthemen. Ich habe mir bereits ein kleines Konzept dazu überlegt, welches wir nun Schritt für Schritt durchziehen. Allen euren Wünschen gemein war die Spielform eines NLH MTTs. Wir werden also vom Beginn eines solchen Turniers bis ins Heads Up wandern. Dabei können [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/meine-turnierpokertipps">Meine Turnierpokertipps</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>wie versprochen widme ich mich in meinen nächsten Beiträgen euren Wunschthemen. Ich habe mir bereits ein kleines Konzept dazu überlegt, welches wir nun Schritt für Schritt durchziehen. Allen euren Wünschen gemein war die Spielform eines NLH MTTs.</p>
<p><span id="more-13599"></span>Wir werden also vom Beginn eines solchen Turniers bis ins Heads Up wandern. Dabei können wir natürlich nicht auf alles eingehen, was gutes Turnierspiel ausmacht, aber meine Beiträge sollen in jeweils mindestens einem Aspekt helfen, nach welchem ihr gefragt habt.</p>
<p>Dies also sind meine Headlines samt eures jeweils zugrundeliegenden Themenwunsches:</p>
<p>Showdownvermeidung<br />
- In welchen Situationen begeben sich die PRO´s in “ALL IN” oder wie vermeiden sie es, in solche hineingezogen zu werden</p>
<p>Resteals<br />
- Handlungsoptionen für Turnierphase, in der lange nichts kommt zum Spielen &#8211; und man nahe dran ist dann doch mehr Karten zu spielen als gewollt</p>
<p>Anpassungen am kurzen Tisch<br />
- Shorthanded vs. Full Ring: Chancen und Möglichkeiten</p>
<p>Finaltischstrategien<br />
- Spielweise/Tipps für FT und HU</p>
<p>Schon heute möchte ich auf die für mich wichtigsten Dinge eingehen, wenn ich mich entscheide ein MTT anstelle von zeitlich wie monetär wesentlich flexibleren SnGs oder Ringgames zu spielen:</p>
<p>MTTs stellen für mich eine Art Mehrkampf dar. Sie sind Königsdisziplin im Pokersport. Genauso wie der klassisches Zehnkampf in der Leichtathletik verlangen sie im Laufe des Wettbewerbs den Teilnehmern völlig unterschiedliche Fertigkeiten ab. Wer in allem gut ist, ist letztlich besser als jemand, der in mancherlei Hinsicht brillant aber dafür an anderer Stelle recht dürftig abschneidet. Das ständige Anpassen an die Situation im Spiel, am Tisch UND im Turnier ist eine Schlüsselfertigkeit eines guten MTT-Athleten.</p>
<p>MTTs haben auch im Spiel jenseits der direkten Bettingentscheidungen die höchsten Ansprüche. Meist ist man unplatziert und selbst die meisten ITM-Platzierungen befriedigen kaum die Bankroll &#8211; geschweige denn die Psyche. Man braucht einen langen Atem und viel Selbstvertrauen, um nachhaltig solide MTTs spielen zu können.</p>
<p>All dies liest sich wohl wenig motivierend. Dabei sollten gerade die extrem hohen Anforderung an die Spieler die Motivation für die wirklich Guten unter ihnen ausmachen: Edge am Tisch entsteht durch Unterschiede! Gerade da, wo man viel falsch machen kann, da kann man auch vieles ausnehmend richtig entscheiden. Wer es versteht, vieles richtiger zu machen als seine Gegner, der hat auch viel Edge. Genau dieses wollen wir&#8230;</p>
<p>Bis bald an dieser Stelle und weiterhin alles Gute derweilen!</p>
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		</item>
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		<title>Exurlauber</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 21:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community, ich bin aus dem Familienurlaub zurück &#8211; und irgendwie doch nicht. Egal was ich oder meine Kollegen derzeit hier schreiben, eigentlich wartet ihr auf das zentrale Thema: Wie steht es in der aktuellen Entwicklung um Full Tilt Poker? Ich kann es euch nicht verdenken. Ich muss aber gleich zu Beginn klar stellen, [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/exurlauber">Exurlauber</a></p>



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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>ich bin aus dem Familienurlaub zurück &#8211; und irgendwie doch nicht.</p>
<p><span id="more-13587"></span>Egal was ich oder meine Kollegen derzeit hier schreiben, eigentlich wartet ihr auf das zentrale Thema: Wie steht es in der aktuellen Entwicklung um Full Tilt Poker? Ich kann es euch nicht verdenken. Ich muss aber gleich zu Beginn klar stellen, dass ich über keinerlei Info in dieser Sache verfüge.</p>
<p>Warum poste ich dann überhaupt? Weil ich Poker liebe, weil ich meine Arbeit liebe, weil ihr euch nicht allein gelassen fühlen sollt. In dieser Zeit, wo ich mich genauso wie ihr gerne um Info bzgl. unserer geliebten Software bemühen würde, muss ich feststellen, dass ich dies leider nicht kann. Anstatt darüber zu klagen &#8211; was auch nichts ändert &#8211; habe ich beschlossen, der Community da etwas Gutes zu tun, wo ich es auch vermag. Ich werde die nächsten Tage die von euch gesammelten Wunschblogthemen in Angriff nehmen, welche mir Elton Lassie vor meinem Urlaub zugeschickt hat. Vielleicht überbrücken wir auf diese Weise die Zeit etwas erträglicher als sonst. Alles andere wird sich hoffentlich finden.</p>
<p>Eines habe ich klar verinnerlicht und Poker hat mir dabei sehr geholfen: es gibt immer Dinge, die ich beeinflussen kann und auch immer Dinge, die ich nicht beeinflussen kann. Ich versuche meine Zeit möglichst nur mit Dingen zu verbringen, welche ich beeinflussen kann.</p>
<p>Ehe ich mit einem Ausblick auf die Themen, welche ich nun bald behandeln werde, für heute schliese, möchte ich noch etwas Wichtiges schreiben: Alles Gute nachträglich zum Geburtstag, Elton Lassie aus der Leser-Community!</p>
<p>Hier nun also meine Auswahl eurer Wunschthemen für meine nächsten Beiträge:</p>
<p>- Spielweise/Tipps für FT und HU<br />
- Handlungsoptionen für Turnierphase, in der lange nichts kommt zum Spielen &#8211; und man nahe dran ist dann doch mehr Karten zu spielen als gewollt<br />
- Shorthanded vs. Full Ring: Chancen und Möglichkeiten<br />
- In welchen Situationen begeben sich die PRO´s in “ALL IN” oder wie vermeiden sie es, in solche hineingezogen zu werden</p>
<p>Bis bald an dieser Stelle und alles Gute derweilen!</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Bad Beat 2.0</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 15:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community, vom Jammern halte ich ja nun wirklich äußerst wenig! Leider beschäftigt mich aber eine Situation vom vergangenen Freitag so nachhaltig, dass ich einfach darüber schreiben muss. Zum Glück ist die Geschichte interessant genug, dass meine Tipperei nicht nur meinen psychologischen Verarbeitungsprozess dient, sondern den geneigten Leser auch unterhält. Versprochen! Es ging um [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/bad-beat-2-0">Bad Beat 2.0</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>vom Jammern halte ich ja nun wirklich äußerst wenig! Leider beschäftigt mich aber eine Situation vom vergangenen Freitag so nachhaltig, dass ich einfach darüber schreiben muss. Zum Glück ist die Geschichte interessant genug, dass meine Tipperei nicht nur meinen psychologischen Verarbeitungsprozess dient, sondern den geneigten Leser auch unterhält. Versprochen! <img src='/de/deutsches-poker-blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Bad Beat 2.0" class='wp-smiley' title="Bad Beat 2.0" /> </p>
<p><span id="more-13423"></span>Es ging um die große Frage ob Poker ein Glücksspiel oder aber ein Geschicklichkeitsspiel ist. Eine Gruppe von Abiturienten beschäftigt sich seit Monaten im Rahmen eines mathematischen Schulprojektes mit einem speziellen Versuchsaufbau, der in dieser wichtigen Frage helfen kann.</p>
<p>Letzten Freitag war also Showdown. Der Praxistest stand an. Zusammen mit 5 weiteren Vertretern des Gambling Institutes stellten wir das Team „Profispieler“ im Test. Natürlich sollten wir für unseren eigenen Ruf aber auch für den des Pokersports am besten als Sieger gegenüber den anderen Teams aus dem Schulumfeld hervorgehen. Letztlich wurden wir Dritter, was mich keineswegs befriedigt, denn mir war folgendes passiert:</p>
<p>Es wurden 36 Hände gespielt. In einer Hand flopte ich mit 33 auf der Hand AA3. Das Spiel war 100BB deep und ich war OOP. Ich bekam exakt gegen die beiden letztlich vorplatzierten Teams jeweils volle 100BB in den Pot. Der eine hatte einen Flushdraw am Turn (0 Outs) und der andere lies sich zu einem Overcall mit 44 (also 2 Outs) hinreissen!</p>
<p>Wer nun eine 4 am River erwarten oder dass ich mich darüber eine Woche lang echauffieren würde, der kennt mich schlecht. Ich gewinne die Hand und damit massiv Punkte fürs Team und für den Pokersport. In der nächsten Hand bekomme ich mit AT auf AAx keine Action mehr: zumindest für wenige Minuten hatten alle am Tisch gemerkt, dass man sich von mir nicht zu allzu großen Wetten verführen lassen sollte, wenn man nichts hat.</p>
<p>Nun der Bad Beat:</p>
<p>Das besondere an unserem Versuchsaufbau war, dass an allen Tischen parallel die gleichen Karten verteilt wurden. Es gab genau einen Missdeal. Er fand genau in der 33-Hand statt. Sie wurde auf alle Tischen aus der Wertung genommen. Ich habe gute 200 BB für die persönliche und die Teamwertung verloren und konnte nach dieser signifikanten Hand und bei nur 36 Spielen keine weitere massive Action erzeugen. Ich hatte mein Image in diese Hand gelegt. Danach wussten die Spieler auf was sie sich mit mir einliesen, wenn die Wetten groß wurden. Meine Fähigkeit, weniger routinierte Spieler „in eine gewünschte Hand zu reden“, war für diesen Versuch verwirkt. Den Ertrag dafür erhielt weder mein Team noch der Pokersport. Das wog und wiegt schwer auf mir. Sehr leider.</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren<br />
Stephan M. Kalhamer für<br />
gambling-institute.de<br />
- calculated gaming -</p>
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		<title>Informationsmöglichkeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 19:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community, gestern konnte ich endlich mal wieder am Blog-Freeroll teilnehmen; leider nur relativ kurz. Meine Gedanken dazu möchte ich euch nicht vorenthalten: Hand 1: UTG+1 halte ich am 7-handed Tisch K6s und folde. Hand 2: UTG entsorge ich J6o. Hand 3: J6o mucke ich im BB nach UTG+1-limp und raise des SB auf [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/informationsmoglichkeiten">Informationsmöglichkeiten</a></p>



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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>gestern konnte ich endlich mal wieder am Blog-Freeroll teilnehmen; leider nur relativ kurz. Meine Gedanken dazu möchte ich euch nicht vorenthalten:</p>
<p><span id="more-13370"></span>Hand 1: UTG+1 halte ich am 7-handed Tisch K6s und folde.</p>
<p>Hand 2: UTG entsorge ich J6o.</p>
<p>Hand 3: J6o mucke ich im BB nach UTG+1-limp und raise des SB auf 4BB.</p>
<p>Hand 4: Im SB folde ich J4o nach einem UTG-limp. Diese Hand ist interessant. (Oder vielmehr: sie wäre interessant gewesen. Aber dazu später mehr&#8230;)</p>
<p>Sie wird per 6x Check der beiden Spieler BB und UTG zu Ende gespielt. Letztlich gewinnt BB gegen T2s von UTG, wobei BB sich als „sitting out“ herausstellt. <img src='/de/deutsches-poker-blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Informationsmöglichkeiten" class='wp-smiley' title="Informationsmöglichkeiten" /> </p>
<p>Hand 5: Ich folde 96s auf dem Button, obwohl alle zu mir gefoldet haben. Das ist leider ein Fehler, den ich vermeiden hätte können:</p>
<p>Hätte ich in Hand 4 aufgepasst, dann hätte ich unmittelbar mitbekommen, dass SB auf „sitting out“ ist und BB höchst sonderlich agiert (UTG-limp mit T2s und dann dreimal Check gegen einen regungslosen BB&#8230;). Nach dieser Info darf ich meinen Button als Openspot einfach nicht folden. Ich habe mir so zwar nur wenige aber doch sehr einfach zu gewinnende Chips entgehen lassen, weil ich nicht wirklich aufmerksam war und mir Hand 4 erst in der Nachanalyse ins Auge gesprungen ist. Leider.</p>
<p>Die Lehre, die ich daraus ziehen will, und damit der Grund, warum ich diesen Blog schreibe, ist folgende: man kann immer leicht über andere lachen. Aber wichtiger und lehrreicher ist es, sich selbst jeden Tag einen Stück voran zu bringen. Anstatt also auf das seltsame Spiel des Openlimpers aus Hand 4 mitleidig und „von oben herab“ einzugehen, fasse ich mir lieber an die eigene Nase und frage mich, warum ich dessen Schwäche nicht ausgenutzt habe &#8211; wenn sie doch so klar ersichtlich war, dass man easy darüber lachen könnte.</p>
<p>Zurück zum Turnier:</p>
<p>Hand 6: Nach einem Minraise des Hijacks folde ich 86o im CO.</p>
<p>So geht es munter weiter mit manchem Fold von mir bis ich wieder im SB lande:</p>
<p>Ich ziehe All In mit 1.425 und KK auf der Hand nachdem der Button (sidrocc3) bei Blinds von 20-40 auf 140 geraist hatte. Ich covere ihn um 30 und er bezahlt mit AJ (also ohne direkte Chance auf meinen Skalp). Das Board bringt ein Ass und keinen dritten König. Ich vegetiere noch bis in den nächsten BB dahin ehe mir dann selbiger Spieler komplett den Gar aus macht.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal!</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan M. Kalhamer für</p>
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