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	<title>Deutscher&#187; Stephan Kalhamer</title>
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	<description>Full Tilt Poker Blog</description>
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		<title>Zum APAT Einzelevent in Luton</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 18:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community,
mein Turnier ist aus. 20. Platz von 195 Startern und damit knappestens ITM hies es letztendlich. Im Detail ist folgendes passiert.
Dass ich bis zum gestrigen Dinnerbreak solide in Chips lag, hatte ich ja bereits erwähnt. Danach war ich Level für Level karten- wie spottod und konnte nur mühsam mit dem ansteigenden Average mithalten. [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/zum-apat-einzelevent-in-luton">Zum APAT Einzelevent in Luton</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>mein Turnier ist aus. 20. Platz von 195 Startern und damit knappestens ITM hies es letztendlich. Im Detail ist folgendes passiert.</p>
<p><span id="more-6089"></span>Dass ich bis zum gestrigen Dinnerbreak solide in Chips lag, hatte ich ja bereits erwähnt. Danach war ich Level für Level karten- wie spottod und konnte nur mühsam mit dem ansteigenden Average mithalten. Plötzlich aber schauen Kings vorbei und ich bekomme preflop alles unter. Ich finde es mmer wieder erstaunlich, dass man selbst nach stundenlanger an Spielverweigerung grenzender Betfrequenz jemanden findet, der meint, ich bluffe.</p>
<p>Jeder, der sich seine Bluffs schön denkt, indem er sie als Werbungskosten abschreibt, sollte dieses Konzept wirklich kritisch überdenken. Meine Erfahrung sagt, dass Werbung nur an wirklich guten Tischen Sinn macht – und die sind zum Glück rar, sehr rar. Ob ihr es glaubt oder nicht, danach hätte ich glatt mal ein wenig aufgedreht, weil nun selbst ich glaubte, dass jeder am Tisch begriffen hat, dass bei mir hohe Bets und gute Karten was miteinander zu tun haben. Deshalb sollte es nun ja auch ein paar Mal ohne gehen.</p>
<p>Doch es blieb graue Theorie, denn mein Tisch wurde aufgelöst und ich kam mit zwei Händen voller vieler kleiner Jetons an einen neuen Tisch. Was werden die wohl denken? „Glaubt dieser Full Tilt Aggro, dass er mit uns  Spielchen spielen kann?“ &#8211;  so was in der Art wohl. Also muss ich wieder warten. Nun denn&#8230;</p>
<p>Doch was passiert? Ich finde gleich QQ und nehme einem vom Tisch. Dann reshippe ich unmittelbar danach mit AA, werde aber nicht bezahlt. Dann openpushe ich aus dem SB mit Ax und nehme den BB raus. Und dann openraist ein Spieler und ich spreche wieder All In um gegen 2 noch ausstehende Random Hands zu isolieren. Zudem denke ich, dass mein 99 hier oft gut ist. Leider findet der BB JJ und zahlt. Der Initialraiser muckt zwar, aber ich verliere diesen 70k Pot. Average ist aktuell bei gut 40k und ich habe trotzdem noch etwa 60k. Das war mal ein Lauf!</p>
<p>Danach ist Schluß, es passiert nicht mehr wirklich was. Ich befinde mich in moderatem Sinkflug, aber die Bubble rückt schnell näher. Das Turnier hat eine richtige Bubble: Die Plätze 20-11 verfünfachen das Buyin fast, sind alle gleich hoch bezahlt. Danach gibt es für die Plätze 10-4 immer 9-faches Buy In, ehe die letzten Drei um den Löwenanteil aus dem Preispool spielen. Ich halte etwa 8 BB, als  vom Cutoff ein Openpush mit 5 BB auf meinen BB kommt.</p>
<p>Oft schmeisse ich hier weg, denn wir waren unmittelbar an der Bubble. Unter den exakten Umständen aber gefällt mir mein AJ, denn ich „freerolle“ auf gewisse Weise: Sollte ich verlieren, so folde ich den SB und warte die Bubble ruhig ab. Mein Gefühl für die Turniersituation sagt mir, dass ich den BB nicht mehr zahlen werde, ehe die Bubble fällt. Dopple ich aber auf, so kann ich mit dem dann respaktabeln Stack, ordentlich Schaden im Nachbubblespiel anrichten und direkt auf Finalkurs gehen.</p>
<p>Ich zahle also und bin gegen A2 auch mehr als gut positioniert. Das Board bringt unter anderem 345 und ich muss mich auf Plan B verlassen. Dieser geht auf, ich bin im Geld als ich selbst noch am Button sas.</p>
<p>Lange habe ich dann aber nicht Platz genommen mit meinen gut 2 BB am neuen Tisch. 20. Platz also &#8211; deutlich besser als 21. und genauso gut bezahlt wie 11. &#8211; dazu mehr Zeit hier in Luton, ehe morgen der Flieger heimwärts geht.</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan M. Kalhamer</p>
<p>the-gambling-institute.de</p>
<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/zum-apat-einzelevent-in-luton">Zum APAT Einzelevent in Luton</a></p>
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		<title>Wie es in Luton weiter lief</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 17:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community,
den Teamevent haben wir mit Anstand zu Ende gespielt. Ruhm oder Geld haben wir zwar nicht erreicht, aber&#8230;
&#8230;wir haben nach der Vorgabe von nur 19 Punkten aus Tag 1 unter gleichen Bedingungen an Tag 2 dreißig Punkte Heim fahren können. Somit hatten wir final 49 Punkte. Der Sieger Polen hat es ebenso wie [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/wie-es-in-luton-weiter-lief">Wie es in Luton weiter lief</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>den Teamevent haben wir mit Anstand zu Ende gespielt. Ruhm oder Geld haben wir zwar nicht erreicht, aber&#8230;</p>
<p><span id="more-6069"></span>&#8230;wir haben nach der Vorgabe von nur 19 Punkten aus Tag 1 unter gleichen Bedingungen an Tag 2 dreißig Punkte Heim fahren können. Somit hatten wir final 49 Punkte. Der Sieger Polen hat es ebenso wie Frankreich auf 65 von maximal 96 erreichbaren Punkten gebracht und zudem die Entscheidungs-Heads-Ups gewonnen. Gratulation an diese wirklich nachhaltige Leistung. Zu Recht gewann die auf hohem Niveau sehr ausgeglichene Truppe aus Polen.</p>
<p>Danach habe ich etwas Cashgame gespielt. Die Keyhands will ich euch nicht vorenthalten. Ich beginne shortstacked an einem wilden Tisch – 25 BB. Relativ schnell finde ich TT und stelle gegen ein UTG Push von 15 BB mit 21 BB aus Midposition ein. Bin gar nicht wirklich glücklich darüber, weil ich eine vernünftige Range nicht owne. Aber schließlich sitze ich ja an diesem Tisch, weil ich einen vernünftige Range hier noch nicht gesehen habe. Mein Geld ist also drin, als unmittelbar nach mir ebenfalls bezahlt wird. Hmm&#8230;</p>
<p>Jetzt bin ich wohl nur noch selten gut, denke ich. KJJ-x-y und keiner will zeigen. Schließlich zeigen ich und die beiden mucken. Ich nehme das Geld, ergänze auf  150 BB um den Tisch einigermaßen zu covern und spiele weiter. Nach gut zwei Orbits finde ich KQ und gehe eröffnend auf 6 BB. Ich werde zweimal gecallt und schließlich sogar mit 70 BB All In gesetzt. Ich folde also. Die Hand darauf bekomme ich JJ und raise identisch. Es hallt reraise, ich stelle massiv ein. Die gegnerischen Chips sind schneller in der Mitte als die meinen.</p>
<p>Gut, dass er nicht die Asse hat, die man da vermuten müsste. Ich gewinne den Flip gegen AK. Unmittebar danach erhalte ich AA und bin wieder Eröffnender! 6 BB. 5 Caller. Flop A-7-3 mit Flushdraw. Ich spiele halben Pot an, aber alle folden. Von Check(-Raise) halte ich hier nichts. Ich denke, wenn jemand hier getroffen hat, zahlt er ohnehin. Wahrscheinlich hat jedoch niemand etwas, vielleicht will aber jemand mit mir Schlitten fahren&#8230; Nach dieser Hand kehrt wieder Alltag ein. Insgesamt ein gute Session gestern.</p>
<p>Jetzt gerade ist Dinnerbreak im APAT Einzelevent, das ich auch selbst mitspiele. Bin mit 12.500 etwas über dem aktuellen Average von 10.500, läuft sich solide an. Ein wenig werde ich wohl <a href="http://twitter.com/kalhamer" target="_blank">mitzwitschern</a>, aber nur sporadisch&#8230;</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan M. Kalhamer</p>
<p>the-gambling-institute.de</p>
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		<title>European Team Championships in Luton</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 12:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community,
schon letztes Jahr stellten wir uns mit einer Auswahl des Teams von „PokerProStartup“ der internationalen Konkurrenz. Damals holten wir Bronze.
Heuer sieht es nach Tag eins echt mau aus. Mit 19 Punkten liegen wir doch recht weit hinter den führenden Nationen aus Polen (37), England (36) und Frankreich (33) zurück.
Gerne würde ich es auf [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/european-team-championships-in-luton">European Team Championships in Luton</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>schon letztes Jahr stellten wir uns mit einer Auswahl des Teams von „PokerProStartup“ der internationalen Konkurrenz. Damals holten wir Bronze.</p>
<p><span id="more-6048"></span>Heuer sieht es nach Tag eins echt mau aus. Mit 19 Punkten liegen wir doch recht weit hinter den führenden Nationen aus Polen (37), England (36) und Frankreich (33) zurück.</p>
<p>Gerne würde ich es auf das viel bemühte Pech schieben, doch wahrheitsgemäß darf ich höchstens von einem Mangel an Glück schreiben. Die Konkurrenz ist gut aufgestellt, es wäre vermessen zu sagen, wir hätten an jedem Tisch Edge in Hülle und Fülle.</p>
<p>Der Modus gefällt mir sehr gut. Die jeweils 4 Spieler der 12 Nationen werden viermal in immer neuen Paarungen auf 6er SnG Tische verteilt. Dazu kommt eine pokeruntypisch lineare Punktestruktur. Der fünfte Platz bringt 1 Punkt, der Vierte 2, der Dritte 3, der Zweite 4 und auch der Erste nur 5 Punkte. Kontinuität ist also gefragt.</p>
<p>Wäre die zu vergebenen 15 Punkte pro Tisch so wie üblich 5:10 auf die beiden vorderen Plätze verteilt, so brächten etwa die Platzierungen 6., 5., 4., 1. zehn Punkte, die Platzierungen 4., zweimal 3. und 2. aber nur 5 Punkte ein. Im vorliegenden System nun bringt Ersteres 8, Zweiteres aber 12 Punkte. Die Folge ist, dass nur scheinbar gewohntes SnG gespielt wird, in Wahrheit aber etwas anderes – etwas neues.</p>
<p>Wir wussten und wissen das zwar sehr gut, trotzdem ist es uns bisher nicht gelungen, die Gegner öfter in ihre Schranken zu verweisen, als sie das mit uns taten. Dazu kam ein desaströser Auftakt in den zwischengeschalteten Heads Up Matches. Wir spielten 0:4, noch jetzt bin ich eine Mischung aus traurig und wütend darüber. Es fehlt mir am nötigen Abstand, um fair darüber zu berichten.</p>
<p>Mal sehen, wie wir uns heute schlagen. Das 2 Tages Event ist in zwei spiegelgleiche Hälften unterteilt. Im Winter letzten Jahres war der VFL Wolfsburg ja auch nur Neunter (allerdings war da der  letztendlich Letzte Bielefeld auch immerhin noch 14.). Hoffentlich bin ich mehr Magath als Frontzeck/Berger. Ich schreib euch am Wochenende, wie es ausging.</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan M. Kalhamer</p>
<p>the-gambling-institute.de</p>
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		<title>ToP, Kapitel 4</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 09:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community,
„solange kein Geld im Pot ist, gibt es keinen Anreiz zu spielen.“ steht bei Sklansky zur Einleitung des Kapitel zu Antes.
Recht hat er, wenn gleich die meisten Spieler dennoch zocken würden – einfach, weil es ihnen Spaß macht. Im September habe ich zwei Beiträge über die Idee Hold&#8217;em ohne Grundeinsätze (0-0 Hold&#8217;em) zu [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/top-kapitel-4">ToP, Kapitel 4</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>„solange kein Geld im Pot ist, gibt es keinen Anreiz zu spielen.“ steht bei Sklansky zur Einleitung des Kapitel zu Antes.</p>
<p><span id="more-6019"></span>Recht hat er, wenn gleich die meisten Spieler dennoch zocken würden – einfach, weil es ihnen Spaß macht. Im September habe ich zwei Beiträge über die Idee Hold&#8217;em ohne Grundeinsätze (<a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/0-0-holdem-die-idee" target="_blank">0-0 Hold&#8217;em</a>) zu spielen geschrieben und auch einen kleinen <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/0-0-holdem-die-umsetzung" target="_blank">Versuch</a> dazu durchgeführt. Real findet Poker also auch ohne Grundeinsätze statt, was so manches über den Durchschnitt des aktuellen taktischen Spielniveaus aussagt.</p>
<p>Aber zurück zum heutigen Kapitel aus Sklanskys Theory of Poker. „Ist andererseits das Ante im Vergleich zu den Betting-Limits zu hoch, verliert das Spiel seinen Sinn.“ heißt es im Folgetext. Auch dies ist uneingeschränkt richtig. Spielt man mit zu hohen forcierten Grundeinsätzen, hat Poker plötzlich viel mit Roulette zu tun, wird zum banalen Glücksspiel. Sklansky hat also Recht, denn damit verliert das Geschicklichkeitsspiel Poker natürlich seinen Sinn.</p>
<p>Oft sehe ich auf den formal relativ günstigen Brick and Mortar Ringgametischen ein solches Phänomen. Jedes Raise wird von jedem bezahlt. Das eigentliches Spiel beginnt erst am Flop.</p>
<p>So wird beispielsweise 1-2 gespielt, doch die erste Erhöhung auf z-B. 12 wird 5 mal bezahlt. Damit kommt der Flop bei einem Pot von gut 70 und mit 6 Parteien zustande. Ist man nun gut 100 BB tief, so kann man evtl. noch Check-Raise spielen, direktes All In ist aber durchaus auch eine Möglichkeit, denn man hat vielleicht noch 3 Mal Potsize behind.</p>
<p>Was schließt man daraus? Der taktische Horizont einer solchen Partie ist für all diejenigen relativ beschränkt, die hier nur mitschwimmen. Man sollte sich wesentlich selektiver ins Flop-Roulette einhängen als die anderen und bereits dadurch Value generieren. Weiter sollte man mit den Preisen spielen, vielleicht einmal 10 BB oder noch mehr open-raisen. Solange eben bis man das Spiel in eine Handselektion gezwungen hat. Darüber hinaus sollte man oft und massiv 3-betten, das Geld also gleich unterbringen anstatt teure Lose auf den Flop ziehen, um dann bei Treffer doch kaum mehr Action zu finden.</p>
<p>Zwischen den beiden Extremen „keine Grundeinsätze“ und „absurd hohe Grundeinsätze“ liegt die Spanne der interessanten Spiele. Je lukrativer es durch die Grundeinsätze ist, eine Hand zu spielen, desto mehr Hände werden profitabel. Die Frage, ob man also eher loose oder lieber tight an ein Spiel herangeht, hängt stark mit der Struktur der Grundeinsätze zusammen. Sklansky schreibt: „Egal wie gut jemand spielt, wenn er für das Ante viel zu loose spielt, gibt er eine Waffe an seine korrekt spielenden Gegner preis.“ Hier schließt sich der Kreis. Real wird es immer genug Spieler geben, die auch bei sehr niedrigen Blinds ultra loose spielen &#8211; einfach, weil sie es so wollen. Und das ist auch gut so&#8230;</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan M. Kalhamer</p>
<p>the-gambling-institute.de</p>
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		<title>ToP, Kapitel 3</title>
		<link>/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/top-kapitel-3</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 09:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community,
heute ist der zentrale Pokerlehrsatz an der Reihe. Er geht unmittelbar aus den vorangegangenen Betrachtungen über Erwartungswert und vor allem Stundensatz hervor.
Poker ist ein Spiel inkompletter Information und Sklansky schreibt: „Selbstverständlich gäbe es, wenn alle Karten offen lägen, kein Poker! Die Kunst des Spiels ist es, die Informationslücken durch die Handlungen Ihres Gegners [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/top-kapitel-3">ToP, Kapitel 3</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>heute ist der zentrale Pokerlehrsatz an der Reihe. Er geht unmittelbar aus den vorangegangenen Betrachtungen über Erwartungswert und vor allem Stundensatz hervor.</p>
<p><span id="more-5945"></span>Poker ist ein Spiel inkompletter Information und Sklansky schreibt: „Selbstverständlich gäbe es, wenn alle Karten offen lägen, kein Poker! Die Kunst des Spiels ist es, die Informationslücken durch die Handlungen Ihres Gegners und die offenen Karten &#8230; möglichst weitgehend zu füllen und gleichzeitig zu verhindern, dass Ihre Gegner mehr über Ihre Hand erfahren, als Sie wollen. Dies führt uns zum zentralen Pokerlehrsatz:</p>
<p>Immer, wenn Sie eine Hand anders spielen, als Sie es tun würden, wenn Sie alle gegnerischen Karten sehen könnten, profitieren Ihre Gegner; und immer, wenn Sie Ihre Hand so spielen, als könnten Sie alle gegnerischen Karten sehen, verlieren diese. &#8230;“</p>
<p>Einfacher formuliert besagt der Satz, dass wann immer man sagt „Oh, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich anders gespielt“ man sich selbst Geld gekostet und der Gegner profitiert hat. Das Prinzip leuchtet unmittelbar ein und Sklansky führt in diesem Kapitel auch durch viele Beispiele. Deshalb möchte ich hier auf etwas anderes eingehen.</p>
<p>In einem Punkt stimme ich David nicht zu. Er behauptet, es gäbe kein Poker, wenn alle Karten offen lägen. Hier hat er nur theoretisch Recht. Ich bin mir sicher, dass es bis zu einer (oft finanziellen) Schmerzgrenze, sehr wohl Partien gäbe. Denn manchem Spieler interessieren Wahrscheinlichkeiten nicht, andere kennen sie schlichtweg nicht. Es wird bestimmt Spiele geben.</p>
<p>Versucht es doch mal bei euch zu Hause. Teilt die Hole Cards offen aus und spielt ansonsten normales Hold&#8217;em. Mal sehen, ob die jeweils beste Hand wirklich keine Kundschaft findet – ganz zu Schweigen davon, ob überhaupt immer Einigkeit bestehen wird, wer denn diese vor sich liegen hat.</p>
<p>Viel Spaß dabei! Schon bald geht es weiter mit einem kurzen Kapitel über Antes, ehe wir zu Pot Odds kommen werden. Bleibt dran.</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan M. Kalhamer</p>
<p>the-gambling-institute.de</p>
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		<title>ToP, Kapitel 2</title>
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		<comments>/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/top-kapitel-2#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 08:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community,
nach einer durch meine Vegas-Reise bedingten, längeren Unterbrechung geht es heute mit der Aufarbeitung von Sklanskys „Theory of Poker“ weiter. Kapitel 2 „Erwartungswert und Stundensatz“ steht an.
Der zentrale Satz zum Erwartungswert ist „&#8230; und auf lange Sicht wird Ihr Gewinn sich genau der Summe Ihrer Erwartungswerte annähern.“ So strebt der gewinnorientierte Spieler bei [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/top-kapitel-2">ToP, Kapitel 2</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>nach einer durch meine Vegas-Reise bedingten, längeren Unterbrechung geht es heute mit der Aufarbeitung von Sklanskys „Theory of Poker“ weiter. Kapitel 2 „Erwartungswert und Stundensatz“ steht an.</p>
<p><span id="more-5939"></span>Der zentrale Satz zum Erwartungswert ist „&#8230; und auf lange Sicht wird Ihr Gewinn sich genau der Summe Ihrer Erwartungswerte annähern.“ So strebt der gewinnorientierte Spieler bei jeder seiner Entscheidungen nach „the best of it“ &#8211; einer positiven Erwartung. Er meidet „the worst of it“ &#8211;  negative Erwartungswerte. Je nachdem wie die Odds – in meiner Übersetzung steht hier leider ein paar Mal fälschlicherweise „outs“ &#8211; im Verhältnis zum aktuellen Kartenszenario stehen, entscheidet der rationale Spieler.</p>
<p>Ein Beispiel:</p>
<p>Hält man am Turn zum Beispiel Ah Kh bei einem Board von Qh Ts 2h – 7c, so ist man in Unkenntnis über die Position vom 46 Karten. Denn man kennt nur die eigenen beiden Holecards sowie die vier Karten des Boards aus dem insgesamt 52 Karten umfassenden Deck.</p>
<p>Ceteris paribus sieht man also Jc für den River als genau so wahrscheinlich an wie 7s. Selbiges gilt für alle anderen 44 unbekannten Karten. Doch nun scheiden sich die Geister. Wer erkennt wie gut, was hilft und wie gut reagiert man darauf?</p>
<p>Wer sieht, dass er 10 Nutouts, 2 weitere Nutflushouts und 6 Chancen auf neues Toppair hält, der weiß, dass es selbst im schlechtesten Falle (nämlich dann, wenn man am River bei gemachter Hand keine weiteren Jetons gewinnen kann und folglich nur die Nuts hilft, weil etwa der Gegner ein Set hat) nach guten zu schlechten Karten 10:36 steht. Die guten Karten werden als Outs bezeichnet.</p>
<p>Spielt nun der Gegner eine Bet von 40 in einen Pot von 200, ist Fold nach Erwartung gesichert ein Fehler. Denn AK gewinnt hier in mindestens 10/46 aller möglichen Fälle. Damit ergibt sich eine positive Erwartung für die Annahme dieser Wette (Call):</p>
<p>Wie viel verliert man höchstens auf Dauer?</p>
<p>36/46 x 40 = 31,30</p>
<p>Wie viel gewinnt man langfristig mindestens?</p>
<p>10/46 x 240 = 52,17</p>
<p>Die langfristigen Gewinne übersteigen also die Verluste. Es wäre falsch, dieses Geschäft liegen zu lassen, indem man aussteigt.</p>
<p>Oft sind die Wetten im Verhältnis zum Pot größer. Die Chancen sind hier aber auch sehr pessimistisch angesetzt. Zu welcher Entscheidung man im Einzelfall kommt, hängt auch immer vom Gefühl für die konkrete Situation ab. Die Mathematik hilft nur, die Situation gut zu erfassen.</p>
<p>Diese Hilfe ist essentiell für erfolgreiches Spiel. Sklansky meint dazu: „Der mathematische Erwartungswert ist das Herz jeder Spielsituation“ später: „Die winzigste negative Gewinnerwartung führt den reichsten Mann der Welt, wenn er nur lange genug spielt, in den Bankrott.“</p>
<p>Der Schritt hin zum Stundensatz nun ist nur ein kleiner. Er ist die zu erwartende Summe der Erwartungswerte &#8211; erwartete Erwartung quasi. Sklansky meint: „Ihre Waffe ist nicht, dass Sie bessere Karten haben, sondern wie Sie in Situationen spielen, in denen Ihre Gegner inkorrekt spielen würden, wenn sie Ihre Karten hätten und umgekehrt.“ Das Delta zwischen dem, wie man selbst entscheidet und dem wie der Gegner spielen würde, ist das persönliche Edge pro Hand. Die Summe dieser Vorteile ist der Stundensatz. Auf diese Weise – ex ante also &#8211; ist der Stundensatz aber sehr schwer zu errechnen, ja nicht einmal gut abzuschätzen. Deshalb geht man ex post vor. Wenn man bereits 1.000 Stunden eine bestimmte Spielform gespielt hat und dabei $30.000 erspielt hat, dann ist $30 ein guter Schätzer für den tatsächlichen Stundensatz.</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan M. Kalhamer</p>
<p>the-gambling-institute.de</p>
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		<title>Die Tage danach</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 20:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/de/deutsches-poker-blog/?p=5922</guid>
		<description><![CDATA[Hallo FTP Community,
wie von Zauber Hand dreht sich die Welt weiter, trotz des Endes des Pokerfinaltisches in Vegas. Die letzten beiden Tage sind Hans und ich etwas über den Strip flaniert &#8211; ganz ohne Edge.
Value gab es trotzdem! Richtig gute Lambs Chobs im Capital Grill am Ende der Fashion Show Mall und vor allem der [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/die-tage-danach">Die Tage danach</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>wie von Zauber Hand dreht sich die Welt weiter, trotz des Endes des Pokerfinaltisches in Vegas. Die letzten beiden Tage sind Hans und ich etwas über den Strip flaniert &#8211; ganz ohne Edge.</p>
<p><span id="more-5922"></span>Value gab es trotzdem! Richtig gute Lambs Chobs im Capital Grill am Ende der Fashion Show Mall und vor allem der mit erstaunlich viel Kaufkraft ausgestattete günstige Dollar. Diesen liesen wir etwas von der Leine. Schwer habe ich also heute zu tragen, wenn es in wenigen Stunden Richtung Flughafen gehen wird.</p>
<p>Antoine Saout ist nicht mehr in der Stadt. Ihn habe ich am Montag &#8211; noch völlig zerstört von einer wohl recht ungesunden Nacht &#8211; gesehen. Er stieg gerade in einen Bus, der ihn zu einen Helicopterflug über den Grand Canyon brachte. Mutig, mutig. Da hört einer wohl nicht auf seinen Kopf, geschweige denn Bauch. Aber wer wird es ihm verdenken? Seine Drittplatzierung hat fast tragische Züge. Er hat den Tisch sehr gut gespielt und war ebenso plötzlich wie unverdient pleite. So Mancher hätte sich da wohl ein bis viele Getränke bestellt.</p>
<p>Die ESPN Ausstrahlung habe ich mir auch angesehen. Darvin hatte KQ in der recht berühmten Hand, in der er am 234 Board Stevens 5 Mio auf 16 Mio raist und dann gegen das All In foldet, obwohl nur noch 6 Mio zu zahlen gewesen wären. Punktuell also sogar richtig, weil er gegen den AQ Flushdraw von Begleiter wirklich nur 3 Outs gehabt hätte. Ich schreibe aber bewusst punktuell und nicht rechnerisch. Denn rechnerisch ist das dahingehend falsch, als dass man als rechnender Spieler, diese Situation schon antizipiert &#8211; ehe man Check-Raise spielt&#8230;</p>
<p>In der Sendung kommt ganz gut rüber, wie tief auch Joe Cada in die Wünsch-Dir-Was-Tüte griff, ehe er das Heads Up spielerisch dominieren durfte und letztlich zu Recht das Bracelet nach Michigan holte. Man sollte es sich bei Gelegenheit mal anschauen.</p>
<p>Wenn ich wieder zu Hause bin, kommen endlich die nächsten begleitenden Artikel zu Sklanskys „Theory of Poker“.</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan M. Kalhamer</p>
<p>the-gambling-institute.de</p>
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		<title>Das Finish</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community,
Joseph Cada heißt unser 40. Champion. Er ist zeitgleich auch der Jüngste ever. Hier die letzten Hände seines verdienten Sieges.
In Hand #78 macht Joe den Call zum Sieg. Er war arg gebeutelt als er auf einem Board von T95-T auf eine 3 Mio Bet hin ein Check-Raise ala Darvin hörte: All In als [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/das-finish">Das Finish</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>Joseph Cada heißt unser 40. Champion. Er ist zeitgleich auch der Jüngste ever. Hier die letzten Hände seines verdienten Sieges.</p>
<p><span id="more-5889"></span>In Hand #78 macht Joe den Call zum Sieg. Er war arg gebeutelt als er auf einem Board von T95-T auf eine 3 Mio Bet hin ein Check-Raise ala Darvin hörte: All In als völliger Overbet. J9 bei Joe war gut, zu gewinnen und Joe gut genug, dies zu erkennen. Joe gewinnt das Spiel und damit auch das Turnier. Denn danach war Darvins Spiel gebrochen.</p>
<p>Joe attakierte und bekam zudem einige Walks. Dann in Hand #86, gerade als man es erahnen konnte, setzt Darvin eine 8 Mio 3-Bet gegen eine erneute Attacke von Joe. Ich dachte mir: &#8220;Das war abzusehen. Wenn Joe jetzt nicht überreizt hat, dann hat er eine coole 4-Bet.&#8221; Er hatte nicht überreizt und er hatte die 4-Bet schlechthin: All In mit 99 im Heads Up. Da ist er unter diesen Umständen so gut wie nie hinten und hat normalerweise sogar noch gut Foldequity.</p>
<p>Normalerweise &#8211; nicht bei Darvin. Q-high (QJs) gefällt Darvin gegen eine 4-Bet ohne wirklich committet zu sein. Er bekommt sogar einen Flip, muss sich aber geschlagen geben, weil Joes Neuner halten.</p>
<p>Glückwunsch an beide! Es war ein packendes Finale, das Spaß machte.</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan M. Kalhamer</p>
<p>the-gambling-institute.de</p>
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		<title>Zwischenstand zum ersten Break</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 08:19:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo FTP Community,
ich zwitschere es ja ohnehin live mit. Jetzt in der Pause will ich also gar nicht auf die Action eingehen, lieber mehr auf den Gesamteindruck.
Darvin trifft gewohnt besessen gut, aber auch seine Action hat was für sich. Ich weiss nicht genau warum, aber er schafft es doch immer wieder, richtig überraschend und äußerst [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/zwischenstand-zum-ersten-break">Zwischenstand zum ersten Break</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>ich <a href="http://twitter.com/kalhamer" target="_blank">zwitschere</a> es ja ohnehin live mit. Jetzt in der Pause will ich also gar nicht auf die Action eingehen, lieber mehr auf den Gesamteindruck.</p>
<p><span id="more-5882"></span>Darvin trifft gewohnt besessen gut, aber auch seine Action hat was für sich. Ich weiss nicht genau warum, aber er schafft es doch immer wieder, richtig überraschend und äußerst druckvoll – weil angstfrei vorgetragen – die entscheidende Note zu setzen.</p>
<p>Das Spiel gestaltet sich offener als vermutet. Joe hat noch einiges zu leisten um den wilden Lumberjack zu fällen. Ich denke weiterhin, er wird es packen, aber es ist kein Spaziergang.</p>
<p>Interessant ist Darvin&#8217;s Button Spiel. Non-standard ist da wohl das Beste, was man dazu sagen kann. Vielleicht bin ich ja altmodisch, aber Position ist doch was wert. Sie spielen einfach hochfrequenter größere Pots, wenn Joe den Button hat. Das zahlt sich normalerweise aus.</p>
<p>Bisher laufen die Check-Raises, die Darvin gerne spielt, gut genug um den Positionsnachteil auszugleichen, aber ob das so anhalten wird? Neben diesen Check-Raises sehe ich Darvin&#8217;s Spiel auf Madeboards sehr effizient. Zweimal lag AAx und zweimal behauptete Darvin nachhaltiger fertig zu sein. Dies sind gute Beispiele für den spieltheoretischen Aspekt, der dieser Begegnung innewohnt.</p>
<p>Eben weil beide, ja alle hier, wissen, dass Joe besser ist, kann Darvin Manches tun, weil Joe nur ungern einen wagen Weg beschreiten wird, liegt sein klarer Default doch auf Bracelet. Das ist Darvin&#8217;s große Stärke. Wie einst Sokrates weiss er, dass er nichts weiss. Sokrates wurde allein für diese Erkenntnis als der Klügste seiner Zeit angesehen&#8230;</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan M. Kalhamer</p>
<p>the-gambling-institute.de</p>
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		<title>Zur Finaleinstimmung</title>
		<link>/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/zur-finaleinstimmung</link>
		<comments>/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/zur-finaleinstimmung#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 06:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Kalhamer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/de/deutsches-poker-blog/?p=5875</guid>
		<description><![CDATA[Hallo FTP Community,
Moon – Cada. gleich geht es los. Ich war heute auf der Pressekonferenz mit beiden.
„Was wirst du mit dem Gewinn machen, Darvin?“
&#60;Put it on the bank.&#62;
„Komm schon. 5 Millionen mindestens! Was wirst du tun? Ein Sportwagen? Reisen? Was?“
&#60;Put it on the bank.&#62;
Darvin ist wirklich der Inbegriff von Coolness. Alles scheint an ihm irgendwie [...]<p>Post from: <a href="http://www.fulltiltpoker.com/de/deutsches-poker-blog">Deutscher</a><br/><br/><a href="/de/deutsches-poker-blog/allgemeines/zur-finaleinstimmung">Zur Finaleinstimmung</a></p>



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo FTP Community,</p>
<p>Moon – Cada. gleich geht es los. Ich war heute auf der Pressekonferenz mit beiden.</p>
<p><span id="more-5875"></span>„Was wirst du mit dem Gewinn machen, Darvin?“</p>
<p>&lt;Put it on the bank.&gt;</p>
<p>„Komm schon. 5 Millionen mindestens! Was wirst du tun? Ein Sportwagen? Reisen? Was?“</p>
<p>&lt;Put it on the bank.&gt;</p>
<p>Darvin ist wirklich der Inbegriff von Coolness. Alles scheint an ihm irgendwie vorbei zu laufen, es berührt in nicht. Es ist im egal. Er ist eiskalt.</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter size-full wp-image-5877" src="/de/deutsches-poker-blog/wp-content/uploads/2009/11/IMG_0111.JPG" alt=" Zur Finaleinstimmung  " width="583" height="422" title="Zur Finaleinstimmung  " /></p>
<p>Ich habe versucht etwas zu recherchieren, aber wirklich Verlässliches ist schwer zu bekommen. So vermittle ich meinen persönlichen Eindruck des Spielers, der mich wirklich enorm interessiert. Denn solches habe ich auf einem Turnier von weltklasse Niveau noch nicht gesehen. Er tut Dinge, die schon in Homegames Unverständnis hervorrufen.</p>
<p>Wie tickt jemand, der am 999-Flop Out-of-Position mit 8 hoch Check-Call, Check, Check, Showdown spielt? Er tritt ohne Sponsor an. Er will „sein eigener Boss sein“. Das finde ich sehr respektabel. Aber konnte er sich das leisten zu dem Zeitpunkt als er gefragt wurde? Nun als gesicherter Zweiter hat er wirklich ausgesorgt. Aber wäre er beispielsweise Fünfter geworden, hätte so mancher Vertrag noch ein signifikantes Add-On bedeutet.</p>
<p>Wie kann man so weit kommen, ohne fokusiert zu sein? Er denkt nicht in Chancen und Risiken, er bringt Vor- und Nachteile nicht in Relation. Er spielt einfach gerne dieses Turnier und das tut er nun schon länger als fast 6.500 Mitstreiter. Seine Familie hat angeblich das erste Mal überhaupt ein Flugzeug bestiegen, um hier sein zu können. Zum einen respektiere ich die Unabhängigkeit, die in seinen Statements mitschwingt, zum anderen habe ich noch im Hinterkopf, dass ihm sein Vater ins Gewissen redete, weil er das gewonnene Buyin spielen wollte, anstatt es aus zu cashen. „Es hätte der Familie geholfen.“ Darf man so cool sein, wenn $10.000 der Familie helfen? Im Nachhinein sicherlich, aber er war es ja auch schon als er antratt und die Chancen ganz anders standen.</p>
<p>Ich kann mir nicht wirklich ein Urteil anmaßen, aber ich halte es für recht wahrscheinlich, dass Darvin viele Entscheidungen getroffen hat, die ich mir ans seiner Stelle nicht leisten würde. Wenn meiner Familie $10.000 wirklich helfen können, dann spiele ich kein Turnier dafür. Wenn mir Türen aufgemacht würden, von denen ich vor wenigen Monaten nicht einmal zu träumen gewagt  hätte und ich 103 Tage Zeit hätte, darüber nach zu denken, dann bin ich top aufgestellt, wenn es zur Sache geht. Bei Darvin habe ich das Gefühl, dass er Manches liegen gelassen hat. Dennoch hat er nun den Shot der Shots schlecht hin.</p>
<p>Persönlich wünsche ich ihm Glück und ich glaube, dass für sein Setup der zweiter Platz das größere Glück bedeuten wird. Als Pokerspieler kann ich nicht anders als für Joe zu sein. So zeichnet sich etwas sehr seltenes ab: Ein Win-Win im Heads Up!? Hol es dir, Joe!</p>
<p>Zahler zocken – Könner kalkulieren</p>
<p>Stephan M. Kalhamer</p>
<p>the-gambling-institute.de</p>
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