Seven Card Stud High-Low ist eine Variante von Seven Card Stud, bei der der Pott zwischen dem Spieler mit dem höchsten Blatt und dem Spieler mit dem niedrigsten Blatt aufgeteilt wird, wenn dieses niedrige Blatt von mindestens einer 8 übertroffen wird. (Die 8 ist in der Pokerwelt als Qualifizierer bekannt.) Wird sich auf diese Einschränkung nicht geeinigt, geht der gesamte Pott an den Spieler mit dem höchsten Blatt. (2) Das gleiche Blatt kann sowohl die niedrige, als auch die hohe Hälfte des Potts gewinnen. Wird der gesamte Pott auf die eine oder andere Weise gewonnen, nennt man das "Scooping". Siehe "Blattbewertung", um zu erfahren, wie ein niedriges Blatt festgelegt wird und welches Blatt wie geschlagen wird.

Das Spiel heißt auch Seven Stud High-Low, Seven Card Stud 8 or Better, Seven Card Stud Split oder Seven Card Stud/8 (und wird auf der Registerkarte Lobby als Stud H/L angezeigt). Dieses Spiel sollten diejenigen kennen, die nur bei Spielen daheim teilgenommen haben. Seven Stud High-Low ist auch in vielen echten Pokerzimmern sehr beliebt.

Unterschied zwischen dem Online-Spiel und den Spielen daheim

Bei Spielen daheim werden oft ungewöhnliche Varianten von Seven Stud High-Low, manchmal mit Wildcards und Umtauschen gespielt. Diese Varianten werden Sie online oder in echten Pokerzimmern nicht finden. Eine weitere Spielvariante für daheim, die Sie hier nicht finden werden, ist die "Deklaration", bei der die Spieler beim Showdown angeben, ob Sie hoch oder niedrig spielen oder beides. Diese Spielvariante für daheim hat niemals einen Qualifizierer und ein Spieler muss die Hälfte des Potts gewinnen, für den er sich ausgesprochen hat. Ein Spieler kann beispielsweise die untere Hälfte gewinnen, ohne das beste niedrige Blatt tatsächlich zu haben, wenn der Spieler mit dem besten niedrigen Blatt nicht deklariert hat. Jedes Blatt - sogar ein Paar oder schlechter - kann die niedrige Hälfte des Potts gewinnen, solange es das niedrigste Blatt der als niedrig deklarierten Blätter ist.

Im Online-Spiel und in echten Pokerzimmern "sprechen" die Karten. Online bedeutet das, dass beim Showdown die Software ermittelt, welches Blatt das beste für High und das beste für Low ist - vorausgesetzt, dass ein Blatt sich für Low qualifiziert - und vergibt den Pott entsprechend.

Allgemein

Genau wie in der High/Version von Seven Card Stud, beginnt jeder Spieler mit zwei Hole-Karten und einer Upcard, danach gibt der Dealer jedem aktiven Spieler drei weitere Upcards und anschließend eine letzte Downcard. So hat jeder Spieler am Ende sieben Karten, vier aufgedeckte und drei verdeckte Karten. Der Unterschied zwischen Seven Card Stud High und Seven Card Stud Low ist der, dass beim Seven Card Stud High-Low jeder Spieler potenziell zwei verschiedene Blätter - ein hohes und ein niedriges Blatt - haben kann. Jeder Spieler bildet ein hohes Blatt aus fünf Karten, indem er fünf seiner sieben Karten verwendet. Jeder Spieler bildet ein niedriges Blatt aus fünf Karten, indem er fünf seiner sieben Karten verwendet. Sowohl für die Kombination des niedrigen Blatts, als auch die des hohen Blatts können dieselben fünf Karten verwendet werden, dies muss aber nicht sein; tatsächlich stimmen die Karten normalerweise nicht überein. Wenn Sie beispielsweise die folgenden sieben Karten Kh 8h 5c 4h 3h 2s Ah halten, ist Ihr hohes Blatt Ah Kh 8h 4h 3h: ein Ace High Flush, während Ihr niedrigstes Blatt 5c 4h 3h 2s Ah: ein Wheel ist. Das folgende Blatt verwendet dieselben fünf Karten für High und für Low: Ks Qh 8s 7d 6c 5h 4c. Das beste Blatt ist ein 8-High Straight und das niedrigste Blatt ist 8-7-6-5-4.

Wie bei den meisten Pokerarten wird bei Seven Stud High-Low ein Standarddeck mit 52 Karten verwendet. Das Spiel wird an einem Tisch mit acht Plätzen gespielt.

Jedes neue Blatt von Seven Stud High-Low beginnt damit, dass jeder Spieler ein Ante in den Pott legt. Das Ante ist eine Einzahlung in den Pott, um das Spiel anzuregen, bevor Karten gegeben werden. Beispielsweise beträgt bei einem $2/$4 Limit-Spiel das Ante 40 Cent. Jeder Spiele muss für jedes Blatt einen Einsatz tätigen, um Karten zu erhalten.

Sobald Sie am Tisch Platz nehmen, werden sofort die Karten ausgeteilt, nachdem Sie aufgefordert wurden, Ihr Ante zu setzen. Da es beim Seven Stud High-Low keine Blinds gibt, müssen Sie nicht warten.

Beim Seven Stud High-Low wird die Dealerposition nicht wie bei Blind-Spielen um den Tisch gegegeben. Die feste Dealerposition wird durch eine weiße Scheibe, den Stud-Button, dargestellt. Bei Full Tilt Poker ist der Stud-Button immer auf Platz 8 und jede neue Geberrunde beginnt bei Platz 1. Die erste Karte jeder folgenden Runde geht immer an den ersten aktiven Spieler (einen, der entweder bisher bei den Einsätzen immer mitgegangen ist, der All-in gesetzt hat, d. h. der keine Chips mehr hat, um weiter mitzugehen) links vom Stud-Button. Wenn Sie den Tisch drehen, um Ihre Position zu ändern, bewegt sich der Stud-Button mit. Dadurch wird klar, wo die Dealerposition ist. Dies ist in den wenigen Situationen wichtig, in denen zwei oder mehr Spieler identische Boards haben. Wenn nach der ersten Runde die Blätter punktgleich sind, beginnt das Blatt mit der Einsatzrunde, das sich am nächsten links vom Stud-Button befindet.

Wenn die Antes gesetzt wurden, verteilt der Dealer an jeden Spieler zwei verdeckte Karten und dann eine aufgedeckte Karte und beginnt dabei mit Platz ° 1. Die beiden verdeckten Karten heißen Hole-Karten. Ihre Hole-Karten erscheinen aufgedeckt auf Ihrem Bildschirm, aber keine Sorge: nur Sie können sie sehen. Auf dem Bildschirm erscheinen die Hole-Karten der anderen Spieler verdeckt. Jeder andere Spieler sieht das gleiche Bild, wobei nur seine eigenen Hole-Karten sichtbar sind. Sie können leicht erkennen, welches Ihre eigenen Hole-Karten und Ihre Upcard sind, weil die Hole-Karten unterhalb der Upcard angezeigt werden. Sie können die Upcards aller anderen Spieler sehen und sie können Ihre Upcard sehen.

Ihre Hole-Karten

Beim Seven Stud High-Low geht es wie jedem anderen Pokerspiel um das Setzen. Beim Seven Stud High-Low werden fünf Einsatzrunden gespielt. Die Höhe der Einsätze hängt von der Spielstruktur ab. Alle Seven Stud High-Low Spiele bei Full Tilt Poker sind Limit-Spiele. Bei den ersten beiden Runden bleiben die Einsätze gleich, bei den nächsten drei Runden werden die Einsätze verdoppelt.

Third Street

In der ersten Runde (bekannt als Third Street), beginnt die Einsatzrunde beim Spieler mit der niedrigsten Upcard. Dies ist ein erzwungener Einsatz. Der Einsatz muss mindestens einem festgelegten Mindestbetrag entsprechen und wird in diesem Fall "Bring-in" genannt. Der Einsatz kann aber auch höher sein. Der Bring-in ist gewöhnlich ein Viertel des unteren Limits. Wenn zwei oder mehr Spieler aufgedeckte Karten desselben Werts halten, wird anhand der Kartenfarbe festgelegt, wer den Bring-in leisten muss (Kreuz, Karo, Herz, Pik). Dies ist ist einer der wenigen Fälle, wo die Kartenfarbe beim Poker eine Rolle spielt. Wenn beispielsweise drei Zweien in der ersten Runde in der Reihenfolge 2s, 2h, 2d erscheinen, muss der Spieler, dem die zweite Karte gehört, den Bring-in leisten.

Im obigen Bild haben Sie die niedrigste Karte. Sie müssen einen Einsatz leisten. Sie haben nur zwei Möglichkeiten. Sie können:

  • mit dem Bring-in eröffnen
  • den Einsatz vervollständigen, d. h. den Einsatz bis zum unteren Limit erhöhen

Sie wählen die gewünschte Aktion durch Anklicken eines der Dialogfelder aus. Während Sie den Einsatz natürlich immer vervollständigen können, werden Sie schon bald herausfinden, dass Spieler gewöhnlich mit dem Mindestbetrag eröffnen. Wenn alle aussteigen, gewinnen Sie die Ante-Summe und das nächste Blatt wird ausgeteilt.

Allerdings würde im Normalfall nicht jeder für einen Bring-in aussteigen.

Wenn Sie mit dem Bring-in eröffnen, hat jeder folgende Spieler drei Möglichkeiten:

  • aussteigen
  • mitgehen, d. h. dem Bring-in entsprechen
  • den Einsatz vervollständigen, d. h. den Einsatz bis zum unteren Limit erhöhen

Wenn Sie oder einer der anderen Spieler den Einsatz vervollständigt, hat jeder folgende Spieler drei Möglichkeiten:

  • aussteigen
  • mitgehen, d. h. dem Bring-in entsprechen
  • erhöhen, d. h. den letzten Einsatz vergrößern
Third Street

Jeder Spieler hat dieselben drei Möglichkeiten, wenn er an der Reihe ist. Wenn erhöht wurde, muss jeder Spieler, der weiterspielen möchte, entweder mit dem gesamten Einsatz mitgehen oder kann diesen weiter erhöhen. In jeder einzelnen Einsatzrunde können maximal ein Einsatz plus drei Erhöhungen gesetzt werden. Der Bring-in plus die Vervollständigung zählen als ein Einsatz in der ersten Runde. Bei einem $2/$4 Limit-Spiel eröffnen Sie beispielsweise mit einem 50 Cent Bring-in, ein anderer Spieler vervollständigt den Einsatz auf $ 2 und dann erhöhen zwei Spieler. Das ergibt einen Gesamteinsatz von $ 6. Dies entspricht 3 Einsätzen und ein anderer Spieler könnte noch einmal erhöhen. Auf dieser Weise würde der Einsatz für diese Runde maximiert, d.h. den Höchstbetrag erreichen.

Wenn Sie aufgrund einer Erhöhung aussteigen, werden Ihre Karten aus dem Spiel genommen und erscheinen nicht länger auf dem Bildschirm.

Beim Auswerten Ihrer Karten sollten Sie beachten, dass, da es sich um ein High-Low-Split Spiel handelt, sowohl hohe als auch niedrige Karten gute Karten sein können. Sie möchten am Ende ein Blatt halten, dass sowohl für High als auch Low Ihre beste Kombination darstellt und idealerweise sowohl hoch als auch niedrig gewinnen kann (der Pott ist Ihnen sicher!). Vergessen Sie den Qualifizierer nicht. Wenn Sie versuchen, ein niedriges Blatt aufzubauen, verringern die Karten 9 und höher Ihre Chancen. Im Vergleich zu Omaha High-Low wird beim Seven Stud High-Low ein größerer Anteil der Pötte beim Showdown zwischen High und Low aufgeteilt. Ein Omaha High-Low-Pott kann nur dann ein Low haben, wenn mindestens drei der Gemeinschaftskarten eine 8 oder niedriger sind - und selbst dann kommt es manchmal vor, dass kein Spieler ein Low schafft. Da allerdings bei Seven Stud High-Low ein Spieler beliebige fünf seiner sieben Karten verwenden kann, ist die Wahrscheinlichkeit, ein niedriges Blatt zusammenzustellen, ziemlich hoch sein.

Fourth Street

Sobald der Einsatz für die erste Runde ausgeglichen ist, sobald jeder die Gelegenheit hatte, auszusteigen oder dem gesamten Einsatz zu entsprechen, teilt der Dealer jedem aktiven Spieler eine zweite Upcard aus (Fourth Street). Alle Spieler, die ihr Blatt noch halten, nehmen an der nächsten Einsatzrunde teil. Der Einsatz in der Fourth Street beginnt wieder mit dem unteren Limit.

Der einzige Unterschied beim Einsatz zwischen Seven Stud High-Low und Seven Stud ist der, dass falls bei Seven Stud High-Low im Board eines Spielers ein Paar in der Fourth Street erscheint, keine optionale Erhöhung des Einsatzlimits möglich ist. Beim Seven Card Stud High-Low sind die ersten beiden Einsatzrunden immer am unteren Limit und die letzten drei am oberen Limit.

Bei der Forth Street und bei allen folgenden Streets beginnt der Einsatz bei dem Spieler, der das höchste Board zeigt. Wenn zwei oder mehr Spieler das gleiche High Board haben, beginnt der Einsatz mit dem Spieler, der am nächsten links vom Stud-Button sitzt. Da Sie im Bild näher am Stud-Button sitzen als der andere Spieler, der einen Ass-Zweier hat, müssen Sie zuerst Ihren Einsatz leisten.

Fourth Street

Die Situation ist genau gleich, wenn es sich bei den punktgleichen Blättern um Paare handelt. Wenn zum Beispiel zwei Spieler 7-7 zeigen, beginnt der, der am nächsten am Stud-Button sitzt, mit dem Einsatz.

machen Sie sich keine Gedanken darüber, welcher Spieler mit dem Einsatz an der Reihe ist. Die Software lässt es Sie wissen, wenn Sie an der Reihe sind. Sie zeigt Ihnen außerdem alle verfügbaren Optionen. Sie brauchen nur die gewünschte Aktion anzuklicken.

In allen Runden nach der Third Street hat der Spieler, der zuerst an der Reihe ist, zwei Möglichkeiten:

  • checken, d. h. keinen Einsatz leisten
  • einen Einsatz bis zum entsprechenden Limit für diese Runde leisten

Wenn niemand einen Einsatz tätigt, hat jeder Spieler der Reihe nach dieselben Möglichkeiten. Außer in der dritten Runde, ist es in jeder Runde möglich, dass kein Einsatz geleistet wird. Wird in einer Runde kein Einsatz getätigt, bezeichnet man die Runde als rundum gecheckt.

Wenn jemand einen Einsatz macht, hat jeder nachfolgende Spieler drei Möglichkeiten:

  • aussteigen
  • mitgehen, d. h. dem Bring-in entsprechen
  • erhöhen, d. h. den letzten Einsatz vergrößern

Ein Spieler, der checkt, behält seine Karten. Wenn jemand einen Einsatz tätigt und die Runde zu einem Spieler zurück kommt, der zuvor gecheckt hat, hat dieser nun die zuvor genannten drei Möglichkeiten. Zu checken und dann zu erhöhen, wenn die Einsatzhöhe für die Runde bekannt ist, wird logischerweise als Check-Raising bezeichnet. Wenn Sie mit der Absicht checken, danach zu erhöhen, riskieren Sie natürlich die Möglichkeit, dass keiner einen Einsatz leistet.

Fifth Street

Sobald der Einsatz für die Fifth Street ausgeglichen ist und jeder Spieler die Gelegenheit hatte, zu checken oder dem gesamten Einsatz für die Runde zu entsprechen, teilt der Dealer jedem aktiven Spieler eine dritte Upcard aus (Fifth Street). Alle Spieler, die ihr Blatt noch halten, nehmen an der nächsten Einsatzrunde teil. Die Einsätze in der Fifth Street sind nun am oberen Limit.

Sixth Street

Sobald der Einsatz für die Fifth Street ausgeglichen ist, teilt der Dealer jedem aktiven Spieler eine vierte Upcard aus (Sixth Street). Alle Spieler, die ihr Blatt noch halten, nehmen an der nächsten Einsatzrunde teil. Die Einsätze in der Fifth Street bleiben am oberen Limit.

Seventh Street

Sobald der Einsatz für die Sixth Street ausgeglichen ist, teilt der Dealer jedem aktiven Spieler eine letzte verdeckt aus (Seventh Street oder die River-Karte). Alle Spieler, die ihr Blatt noch halten, nehmen an der nächsten Einsatzrunde teil. Der Einsatz wird genau wie in den drei vorangegangenen Runden fortgesetzt.

Showdown

Sobald der Einsatz für die Seventh Street ausgeglichen ist, sind die Einsatzrunden vorbei und es kommt zum Showdown. Die restlichen aktiven Spieler zeigen ihre Karten. Das beste hohe Blatt, das sich aus den besten fünf der sieben Karten jedes Spielers zusammensetzt, gewinnt den halben Pott. Das beste niedrige Blatt (wenn sich ein Blatt mit fünf verschiedene Karten 8 oder niedriger qualifiziert), das sich aus den besten fünf der sieben Karten jedes Spielers zusammensetzt, gewinnt den halben Pott. Die Software bestimmt die Gewinnerblätter und teilt jeweils die Hälfte des Potts dem Halter des jeweiligen Blatts zu. Wenn sich kein Blatt für Low qualifiziert, teilt die Software den gesamten Pott dem Spieler mit dem höchsten Blatt zu. Wenn die sieben Karten desselben Spielers gleichzeitig aus dem besten hohen Blatt und dem besten niedrigen Blatt bestehen, teilt die Software den ganzen Pott dem Spieler mit diesem Blatt zu.

Die Spieler zeigen ihre Karten nicht gleichzeitig. Der Showdown erfolgt in einer festgelegten Reihenfolge.

Die Software zeigt die Karten des Spielers, der den ersten Einsatz geleistet hat oder die des letzten Spielers, der in einer beliebigen Einsatzrunden erhöht hat. (Wenn kein Einsatz auf dem River getätigt wurde, würden beim Showdown die Karten des ersten Spielers, der einen Einsatz getätigt hat, oder des letzten Spielers, der in der Sixth Street den Einsatz erhöht hat, gezeigt werden usw.) Wenn der nächste aktive Spieler ein besseres hohes oder niedriges Blatt (oder dieselbe Punktezahl) hat als der zuletzt gezeigte, zeigt die Software seine Karten. Wenn der nächste aktive Spieler keines von beiden hat, bietet die Software diesem Spieler zwei Möglichkeiten. Wenn er möchte, kann er seine Karten zeigen, oder er kann sie einfach abgeben (Muck). Die Software behandelt jeden verbleibenden aktiven Spieler der Reihe nach gleich - sie deckt entweder das Blatt auf, wenn es bisher für High oder Low besser abschneidet als alle der gezeigten bzw. die gleiche Punktezahl hat, oder sie bietet die Möglichkeit, zu zeigen oder abzugeben - und teilt die beiden Hälften des Potts entsprechend zu.

Showdown

Machen Sie sich keine Gedanken darüber, dass Ihr Blatt versehentlich falsch gelesen würde und Ihnen somit ein Gewinn abhanden käme. Solange Sie bis zum Schluss mitgegangen sind, teilt die Software jede Hälfte des Pottes dem Gewinnerblatt zu und gibt im Chat-Feld den Wert jedes Blattes an. Sie haben sich beispielsweise zu sehr darauf konzentriert, einen Flush zu bauen, dass Sie ein 8 Low-Blatt übersehen, das sogar das beste Blatt ist. Die Software stellt sicher, dass wenn Sie beim Showdown das beste Blatt für High oder Low haben, Sie das Spiel auch gewinnen.

Wenn der Einsatz in der Seventh Street nicht ausgeglichen wird, d. h. wenn ein Spieler einen Einsatz geleistet oder erhöht hat und niemand mitgegangen ist, gibt es keinen Showdown und die Software teilt den Pott dem Spieler zu, der den letzten Einsatz geleistet hat. Dies ist auch bei allen vorangegangenen Streets der Fall. Wenn dies bei früheren Streets eintritt, können keine weiteren Karten ausgeteilt werden, da das Blatt beendet ist.

Manchmal hat ein Spieler kaum noch Chips, bevor alle Einsatzrunden vorüber sind. in einem solchen Fall werden ein oder mehrere Nebenpötte angelegt und die Software teilt die entsprechenden Haupt- und Nebenpötte zu. Wenn ein Spieler seine gesamten Chips in den Pot wirft, kann ein Einsatz getätigt oder erhöht werden, der nicht mitgegangen wird, aber ein Showdown findet immer noch statt.

Oft zeigen Spieler ihre verlierenden Blätter nicht. Sie haben allerdings das Recht, alle Karten zu sehen, die beim Showdown aktiv waren, selbst wenn sie nicht gezeigt wurden. Klicken Sie auf LAST HAND (LETZTES BLATT), um ein neues Fenster zu öffnen, das die Ergebnisse des letzten Blatts und alle aktiven Karten zeigt. Sie können in diesem Fenster auch jedes vorangegangene Blatt angeben (bis zu 50 aus ihrer aktuellen Spielsitzung), zu dem Sie einen Bericht haben möchten.